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40 Stunden gespielt und längst nicht alles gesehen

Die Entdeckung und Durchquerung der Welt ist wichtig, und sie dauert. Auch nach der vollen Kampagne, nach ein paar Ausflügen in die Dark Zones und das Endgame, nach über 40 Stunden Spielzeit, haben wir längst nicht alle Ecken gesehen. Ubisoft zwingt Spieler zur Erforschung, hängt mit den "Projekten" üppige Boni an die Erkundung der Stadtviertel und den Aufbau der beiden größeren Siedlungen.

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Auch die dringend benötigten Schnellreisepunkte müssen erst entdeckt und - wenn es Kontrollpunkte sind - erobert werden. Lose Aktivitäten in der offenen Welt spielen in TD2 eine zentrale Rolle. Die pompösen Story-Missionen bieten die schönsten, aufwendigsten Kulissen und abwechslungsreiche Arenen voller Kanonenfutter. Aber sie machen nur einen Bruchteil der Spielzeit aus. Erstens bringen sie nicht genügend Erfahrungspunkte, zweitens bringen sie nicht die optimale Ausrüstung. Schon vor dem Erreichen des Endgames ab Level 30 werden die zahlreichen Synergien und Sondereffekte jedes Ausrüstungsgegenstandes wichtig. Also ist es wichtig, die passenden Projekte zu absolvieren, um als Belohnung für eine Reihe kleinerer Aufgaben eine Crafting-Blaupause zu bekommen.

Die Ausrüstung und ihre Effekte abzustimmen und auf einen Spielstil auszurichten, wird im Lauf des Spiels immer wichtiger. Schadensboni für die eigenen Waffenarten, ein schnellerer Cooldown für die mächtigen Fertigkeiten - nach jeder längeren Mission stehen wir wieder in einem Safehouse und brüten minutenlang über dem Inventar. Die Menüs sind unübersichtlich und umständlich. Doch im Lauf der Stunden entwickeln wir ein Händchen für die Effekte und ein Auge für unsere Lieblinge. Der Aufwand lohnt sich. Wenn alles abgestimmt ist, schnurrt das Spiel; dann schalten wir auch kleinere Bullet Sponges aus, wie ein Actionheld.

  • Diverse Charaktere tauchen in den Zwischensequenzen auf, aber interessant ist keiner. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Trotz der schwachen Story kann uns die Welt mit ihren stimmungsvollen Kulissen immer wieder überraschen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wichtig ist auf'm Platz: An abwechslungsreichen Schauplätzen begegnen uns abwechslungsreiche Gegner aus mehreren Fraktionen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Story-Missionen spendieren üppige Belohnungen und dauern im Team meist rund eine halbe Stunde. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Vor allem der Ausbau der zwei Siedlungen gibt uns das Gefühl, die Spielwelt wirklich zu beeinflussen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der großen Karte warten immer viele Möglichkeiten. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wer nicht aufpasst, wird schnell flankiert. Das Spiel ist recht tödlich. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Safehouses und Kontrollpunkte müssen rasch freigeschaltet werden, denn hierhin können wir per Schnellreise springen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Gepanzerte Gegner mit gelben Lebensbalken sind ein ewiger Stressfaktor; sie sind stark genug, um uns trotz Dauerbeschuss zu flankieren. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Inventar liefert fast zu viele Infos. Jede Waffe hat ihre Schadensstatistik, Talente und Mods, und alles interagiert miteinander. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Safehouses und Kontrollpunkte müssen rasch freigeschaltet werden, denn hierhin können wir per Schnellreise springen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Natürlich wäre Chuck Norris nie in Deckung gegangen. Aber TD2 ist ein Cover-Shooter, und wer rumsteht, wird umgeschossen. Die Rüstung bleibt immer zerbrechlich, die Heilung ist dagegen langsam und umständlich. Einzelne Gegner verhalten sich nicht besonders klug, aber in der Gruppe sind sie eine Herausforderung. Fußsoldaten stürmen auf uns zu, Technikspezialisten senden fahrende Bomben, Scharfschützen postieren sich in der Ferne und irgendwann baut sich immer ein gepanzerter Oschi mit irrsinniger Lebensenergie vor uns auf. Alle wollen uns aus der sicheren Deckung verjagen. Die Kämpfe in TD2 sind stets tödlich und dynamisch, sie verlangen eher schnelle Reaktionen und gutes Positionsspiel als ein unfehlbares Ziel. Sie wirken wie das Produkt eines jahrelangen Reifeprozesses. Sie machen auch nach 40 Stunden einfach Spaß.

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mryello 28. Mär 2019

The Division 2 IST ein Deckungsshooter. Und das System funktioniert tadellos. Mann nuss...

mryello 28. Mär 2019

The Division 2 und Wildlands habe ich kürzlich gekauft. Bei the Division kriegte ich...

SirFartALot 19. Mär 2019

Och, ich halts da mit Marcus aus Borderlands: "Man kann nie zu reich, zu gutaussehend...

SirFartALot 19. Mär 2019

Cyperpunk 2077 ist da mein Kandidat, und ich werd vermutlich nicht enttaeuscht werden

DeathMD 19. Mär 2019

Ja das stimmt schon, ging ein wenig mehr in die Richtung von Uncharted. Ich hab aber alle...


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