Tokyo Motor Show: Toyota zeigt Wasserstoffauto mit Hausstromgenerator
Im Elektroauto Toyota FCV Plus(öffnet im neuen Fenster) steckt eine Brennstoffzelle, die genügend Energie liefert, um ein Einfamilienhaus mit Strom zu versorgen. Das ist kein plumper Vergleich zur Leistungsfähigkeit des Antriebs, sondern gehört zum Konzept des japanischen Autoherstellers, der auf diese Weise in den Strommarkt einsteigen will. Allerdings müssen dann auch noch externe Wasserstofftanks angeschlossen werden.
Auf der Tokyo Motor Show 2015 wird der futuristisch anmutende Toyota FCV Plus präsentiert. Als weitere Besonderheit sind die vier Elektromotoren für den Vortrieb nicht im Chassis, sondern in den Radnaben untergebracht. Das führt zwar zu einer stärkeren Belastung der Radaufhängung, erlaubt jedoch den Ingenieuren, den Innenraum des nicht besonders großen Fahrzeugs fast vollständig für die Passagiere nutzen zu können.
Wie sein Vorgänger kann das Konzeptfahrzeug Toyota FCV Plus als Stromgenerator für den Haushalt verwendet werden. Das klappt allerdings nur, wenn weitere externe Wasserstofftanks angeschlossen werden. Das Fahrzeug selbst übernimmt deren Steuerung und kann auch als Notstromaggregat verwendet werden.
Beim 3,80 Meter langen und nur 1,75 Meter breiten Toyota FCV Plus handelt es sich um ein Konzeptfahrzeug, das die Möglichkeiten des Automobilherstellers demonstrieren soll. Es ist nicht geplant, das Fahrzeug in dieser Form in Serie herzustellen.
Die aktuelle Version des Brennstoffzellenfahrzeugs von Toyota heißt Mirai . Dieses Fahrzeug stellte Toyota im November 2014 vor. Der Preis liegt bei knapp 80.000 Euro.
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