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(Bild: Konami)

Tokio: Konami baut Hochhaus für E-Sport

In Japan tut sich E-Sport noch schwer, aber das soll sich ändern: Konami baut im bekanntesten Vergnügungsviertel von Tokio ein Hochhaus, in dem es neben einem Studio für Spieleübertragungen auch Trainingsstätten für Athleten geben soll.

Der japanische Spielepublisher Konami hat bekanntgegeben, in E-Sport zu investieren. Dazu baut er in Ginza, dem bekanntesten Vergnügungsviertel von Tokio, bis November 2019 ein zwölfstöckiges Hochhaus mit über 22.500 Quadratmetern an Nutzfläche. In dem Gebäude mit dem Namen Konami Creative Center Ginza (KCC Ginza) soll es Büros geben, vor allem aber E-Sport: Neben einem hochmodernen Studio für Liveübertragungen von Spielen und einem Laden etwa für Merchandisingprodukte sind auch Trainingsstätten für Athleten geplant, die Konami selbst aus- und weiterbilden möchte.

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E-Sport boomt zwar in weiten Teilen Asiens. Ausgerechnet in Japan hält sich das Interesse der Community aber noch in Grenzen, und auch erfolgreiche Spieleprofis gibt es nur wenige. "Japan hat im Vergleich mit den Pionieren in Amerika und Europa noch einen langen Weg vor sich. Das bedeutet aber auch, dass es in Japan viel Raum für Wachstum gibt", kommentierte Konami-Chef Kimihiko Higashio bei der Grundsteinlegung des KCC Ginza. Das Gebäude soll offenbar noch vor den Olympischen Spielen eröffnet werden, die Mitte 2020 in Tokio stattfinden.

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Konami steht zumindest im Vergleich mit den meisten anderen japanischen Spielepublishern und -entwicklern in Sachen E-Sport sogar noch relativ gut da. In Asien ist die hauseigene Fußballsimulation Pro Evolution Soccer (PES) stärker auf Turnieren vertreten als Fifa, dazu kommen einige Aktivitäten rund um virtuellen Baseball und Sammelkartenspiele, Mit dem, was Firmen wie Epic Games mit Fortnite oder Valve mit Dota 2 aufgebaut haben, kann das aber bislang alles nicht mal im Ansatz mithalten.

Andernorts gibt schon eine Handvoll von Firmen, die eigene Einrichtungen speziell für E-Sport aufgebaut haben - an das geplante Hochhaus in Ginza kommt aber keine heran. Blizzard betreibt in Los Angeles seine Blizzard Arena, die für allem für die Overwatch League genutzt wird. Bekannt ist auch die Training Facility, die der Hardwarehersteller Alienware und das Team Liquid im kalifornischen Santa Monica betreiben.