Tivizen Pico: Fernsehen auf Apples Lightning-Geräten

Icube will im Frühsommer 2013 einen kleinen DVB-T-Empfänger für die Lightning-Schnittstelle moderner iOS-Geräte anbieten. Damit kann überall im Empfangsgebiet mit iPad und iPhone ferngesehen werden.

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Tivizen Pico
Tivizen Pico (Bild: Icube)

Icube arbeitet an einer Lightning-Variante des Tivizen Pico. Der kleine DVB-T-Empfänger ist bislang nur mit einer 30-Pin-Schnittstelle erhältlich.

  • Tivizen Pico mit Lightning- und 30-Pin-Anschluss (Bild: Icecube)
  • Tivizen Pico (Bild: Icecube)
Tivizen Pico mit Lightning- und 30-Pin-Anschluss (Bild: Icecube)
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Durch die Umstellung auf den Lightning-Anschluss kann Zubehör für den alten 30-Pin-Stecker nur noch mit Adaptern benutzt werden. Doch das ist unhandlich und belastet durch den entstehenden Hebel die Schnittstelle. Deshalb bringen immer mehr Hersteller angepasste Versionen ihrer Geräte auf den Markt.

Der Tivizen Pico Lightning benötigt keine zusätzliche Stromquelle, sondern nur die dazugehörige iOS-App, über die das Fernsehprogramm auf dem iPhone oder iPad angezeigt wird. Der neue Tivizen Pico mit Lightning-Anschluss soll im Frühsommer zum Preis von rund 80 Euro in den Handel kommen.

Wie DVB-T allerdings in näherer Zukunft aussehen wird, lässt sich an einer Ausstiegserklärung der RTL-Gruppe erkennen. Die RTL-Mediengruppe will in München schon ab Juli 2013 und in anderen Gebieten ab dem 31. Dezember 2014 kein DVB-T mehr unterstützen. Das terrestrische Fernsehen sei bei geringen Zuschauerzahlen teuer und die Verfügbarkeit der Frequenzen nach 2020 nicht gesichert, meinte Marc Schröder, Geschäftsführer RTL Interactive im Januar 2013. Betroffen wären auch die Sender RTL2, Super RTL, Vox und N-TV.

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