Abo
  • Services:

Titus: Netflix' Container-Software wird quelloffen

Netflix stellt seine Eigenentwicklung Titus als quelloffene Software zur Verfügung. Sie basiert auf Amazon EC2 und soll anderen Entwicklerteams helfen, ihre eigene Container-Software zu entwickeln. Ganz uneigennützig ist das aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix entwickelt eine eigene Open-Source-Software für Container.
Netflix entwickelt eine eigene Open-Source-Software für Container. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Netflix stellt seine Container-Management-Software Titus zur freien Verfügung. Der Quellcode wurde auf das Entwicklerportal Github unter der Apache License 2.0 hochgeladen, inklusive Dokumentation und Tutorial. Das berichtet der Videostreamingdienst in einem Blogpost.

Stellenmarkt
  1. MOBIL ELEKTRONIK GMBH, Langenbrettach
  2. HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg

Netflix nutzt Titus laut eigenen Angaben für das eigentliche Videostreaming, für Inhaltsvorschläge und Machine Learning und Big-Data-Analysen. Mit diesem Tool verwaltete Container werden mittlerweile drei Millionen Mal in einer Woche erstellt, heißt es. Netflix nutzt die Cloud-Infrastruktur EC2 von Amazon Web Services, um den Dienst global anzubieten. Das Unternehmen spricht von mehreren Tausend Applikationen, die weltweit auf sieben regional abgeschottete Stacks aufgeteilt sind.

Nicht komplett uneigennützig

Netflix betont auch, dass die Container-Orchestrierungswerkzeuge fest mit der Infrastruktur von Amazon EC2 verzahnt sind, da sie auf dieser Grundlage entwickelt wurden. Das Unternehmen arbeitet bereits seit drei Jahren an der Software.

Titus ist mit der Offenlegung des Quelltextes eine weitere Alternative zu Tools wie Kubernetes und Apache Mesos geworden - ebenfalls Open-Source-Container-Software. Netflix hofft, dass sich Entwickler anderer Unternehmen den Quelltext als Vorlage nehmen und in ihre Software einbauen. Eventuell entsteht ein Dialog zwischen Entwicklern und Netflix. Das Unternehmen stellt sich auch vor, dass es in Zukunft geeignete fertigentwickelte Produkte selbst nutzt, die mit Titus-Quellcode entwickelt wurden. Es wird sich herausstellen, inwieweit die Software über Kubernetes und Co. angewendet wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 50€-Steam-Guthaben erhalten
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. bei Alternate kaufen

a user 20. Apr 2018 / Themenstart

Tia, nur ist es die falsche Lizenz, um etwas zurück zu erwarten zu können. Und vor der...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 (Hades Canyon) - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 (Hades Canyon) - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Oneplus 6 im Test
Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
  2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

    •  /