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Montblanc-Smartwatch mit wenig luxuriöser Wear-OS-Bedienung

Von der Handhabung, aber auch den Funktionen her unterscheiden sich beide Uhren stark. Die Summit 2+ von Montblanc ist eine typische Android-Wear-Smartwatch: Ein Druck auf den mittleren Knopf öffnet bei aktivierter Uhr das Menü mit den installierten Anwendungen; neue Apps finden wir im Play Store. Eingehende Benachrichtigungen werden durch eine Vibration angekündigt und erscheinen dann auf dem 1,3 Zoll großen AMOLED-Display, das durch ein gewölbtes Saphirglas geschützt wird.

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Auf Chat-Nachrichten und auch E-Mails können wir direkt über die Uhr antworten. Auch Telefongespräche können wir dank eingebautem Lautsprecher und Mikrofon führen. Anstatt mit dem Finger auf dem Display durch die Menüs zu blättern, können wir das auch mit der gut bedienbaren Krone erledigen. Die Uhr reagiert flott dank des eingebauten Snapdragon 3100, 1 GByte Arbeitsspeicher und 8 GByte Flash-Speicher. Außerdem hat sie eine eingebaute eSIM.

Klassische Funktionen einer Wear-OS-Smartwatch

Die Summit 2+ hat zwei weitere Buttons, die wir mit eigenen Funktionen belegen können. Standardmäßig öffnet der untere Knopf Montblancs eigenen Lauf-Assistenten, der obere eine Übersicht weiterer vorinstallierter Montblanc-Apps. Neben eigenen Ziffernblättern, die teilweise klassischen, mechanischen Montblanc-Uhren nachempfunden sind, bietet die Summit 2+ unter anderem eine eigene Herzfrequenzmessung, eine Stoppuhr, einen Timer, den Workout-Coach genannten Laufassistenten, eine gut gemachte Weltzeituhr und eine Stressmessung.

Diese wird über ein eigenes Ziffernblatt angezeigt und misst durchgängig die Herzfrequenz und deren Variabilität. Über einen ermittelten Wert zwischen 0 und 100 können wir ablesen, ob wir gestresst sind - im Alltag zeigt sich diese Messung als durchaus zuverlässig. Fühlen wir uns gestresst, können wir eine gut zwei Minuten lange Atemübung machen.

Wollen wir andere Sportarten als Laufen aufzeichnen, müssen wir dafür Google Fit verwenden. Die Summit 2+ hat ein eingebautes Barometer zur Luftdruck- und Höhenmessung sowie einen Kompass. Das haben auch andere Android-Wear-Smartwatches - abgesehen von den Montblanc-Apps unterscheidet sich die Smartwatch entsprechend in der täglichen Benutzung auch kaum von anderen Geräten. Den Unterschied machen die verwendeten Materialien und die Verarbeitungsqualität.

  • Links die Montblanc Summit 2+, rechts die Tissot T-Touch Connect Solar (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die T-Touch Connect Solar ist eine solarbetriebene Quartz-Uhr, die über smarte Zusatzfunktionen verfügt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Summit 2+ ist eine Wear-OS-Smartwatch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die T-Touch Connect Solar ist aus Titan gefertigt und hat eine signierte Krone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Titangehäuse ist sehr sauber verarbeitet und mattiert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einen Pulssensor hat die Tissot-Uhr nicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit 48 mm ist die T-Touch Connect Solar eine recht große Uhr, die Krone addiert weitere 4 mm Breite hinzu. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die T-Touch Connect Solar hat einige eingebaute Zusatzfunktionen, die auch ohne Smartphone verwendet werden können - beispielsweise einen Kompass, bei dem die Zeiger als Nadel fungieren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die T-Touch Connect Solar hat unter anderem auch eine Stoppuhr ...
  • ... und kann eine zweite Zeitzone anzeigen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der Höhe (die in diesem Bild nicht korrekt kalibriert ist) können Nutzer auch die Anzahl ihrer Schritte messen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Montblanc Summit 2+ ist eine Wear-OS-Smartwatch mit einem runden AMOLED-Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche entspricht der vieler anderer Wear-OS-Smartwatches. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zusätzlich hat Montblanc ein paar eigene Apps vorinstalliert, beispielsweise eine gut gemachte Weltzeituhr. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Neben der Pulsmessung von Google Fit hat die Summit 2+ auch eine eigene Mess-App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Summit 2+ sitzt mit 43 mm Durchmesser gut am Handgelenk, das Armband ist sehr bequem. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Pulsmesser der Summit 2+ (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Summit 2+ und die T-Touch Connect Solar (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Armband der T-Touch Connect Solar ist integriert und sitzt entsprechend gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Schnalle der Tissot-Uhr ist aus Titan. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Solarzellen im Ziffernblatt sorgen dafür, dass die T-Touch Connect Solar mit Smartphone-Anbindung nur alle sechs Monate geladen werden muss. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Montblanc Summit 2+ hat eine eingebaute eSIM. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Montblanc Summit 2+ ist eine Wear-OS-Smartwatch mit einem runden AMOLED-Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Echten Luxus strahlt die Bedienung der Summit 2+ nicht aus, wir fühlen uns eher an eine herkömmliche Wear-OS-Uhr erinnert, die es schon für wesentlich weniger Geld gibt. Die Verarbeitung ist gut, es fällt uns allerdings schwer, einen Wert von über 1.000 Euro in der Uhr zu sehen.

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Tautologiker 09. Okt 2020

... von denen ich bisher keinen einzigen getroffen habe. Ja, und genau das ist zumindest...

tk (Golem.de) 30. Sep 2020

Hallo! Nur der Vollständigkeit halber: Die T-Touch Connect Solar gibt es auch mit einem...

narfomat 30. Sep 2020

der punkt ist: die vierzig jahre alte billigdigitale läge seit mind. 30 jahren auf der...


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