Auslandsurlaub mit dem E-Auto:Welcher Ladekarten-Anbieter ist der richtige?
An Tankstellen im Ausland zahlt man mit Bargeld, Giro- und Kreditkarte. Bei Ladesäulen ist es anders – nicht alle Ladekarten und Apps werden in Europas Reiseländern akzeptiert. Etwas Vorbereitung hilft.
Auf der Strecke nach Paris gibt es inzwischen zahlreiche große Ladestationen.Bild:
Friedhelm Greis/Golem.de
"Autorisierung fehlgeschlagen" zeigt das Display der Schnellladesäule. Auch zwei weitere Ladekarten werden vom Ladeanbieter Clever im dänischen Køge nicht akzeptiert. Das überrascht, da die Ladekarten großer Anbieter in der Regel problemlos im europäischen Ausland funktionieren. Zum Glück verfügt die Ladesäule über ein Kreditkartenlesegerät, mit dem ich den Ladevorgang starten kann.
Bild 1/10: Volle Belegung an einem Freitagmittag im dänischen Køge beim Anbieter Clever. Hier ist das Bezahlen mit Kreditkarte jedoch teurer als mit einer Ladekarte. (Bild: Dirk Kunde)
Bild 2/10: Zuwachs öffentlicher Ladepunkte in Europa (EU 27), doch nur 13 Prozent sind aktuell Schnelllader. (Grafik: T&E)
Bild 3/10: Die Zahl der Schnelllader hat sich von 2022 auf 2023 fast verdoppelt. (Grafik: T&E)
Bild 4/10: Die AFIR-Regelung der EU macht Vorgaben zur Ladeinfrastruktur, die vor allem osteuropäische Länder bereits übererfüllt haben. (Grafik: T&E)
Bild 5/10: Sollte es an der französischen Autobahnraststätte Sandaucourt regnen, würde man sein E-Auto trocken anschließen können. (Bild: Dirk Kunde)
Bild 6/10: Bereits bei der Anfahrt der Ladestation an der französischen Autobahnraststätte zeigt e-Vadea die gestaffelten Preise fürs Schnellladen. (Bild: Dirk Kunde)
Bild 7/10: Wer einen Ball dabei hat, kann auf der Raststätte im französischen Allan an der Autoroute du Soleil (A7) ein paar Körbe während der Ladepause werfen. (Bild: Dirk Kunde)
Bild 8/10: Der Strom kostet bei Fastned mit 59 Cent pro Kilowattstunde weniger als bei Ionity mit 69 Cent. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 9/10: Meist eine Ladesäule frei: Der Tesla-Supercharger im niederländischen Meerkerk bietet 24 Ladeanschlüsse. Hier ist meist noch eine Ladesäule frei, zudem zählt Tesla in den Niederlanden zu den günstigsten Ladeanbietern. (Bild: Dirk Kunde)
Bild 10/10: Von Hamburg nach Madrid: Die App A Better Route Planner bietet eine Gewichtung der Ladeanbieter bei der Routenplanung an. Google Maps kennt fast alle "Ladestationen für Elektrofahrzeuge" und das sogar mit der aktuellen Belegung der Ladeanschlüsse.(Screenshot: Dirk Kunde)
Noch nicht überall werden Kreditkarten akzeptiert, obwohl die europäische Alternative Fuels Infrastructure Regulation (AFIR) für neue Ladesäulen ab 50 kW Ladeleistung einen Kreditkartenleser vorschreibt. Den Aufwand lassen sich viele Betreiber durch höhere Preise bezahlen. Von daher lädt man mit einer Ladekarte günstiger.