TIO-Networks: Datenleck bei Paypal-Zukauf betrifft 1,6 Millionen Kunden

Das Unternehmen TIO-Networks ist erst vor einem halben Jahr von Paypal gekauft worden - jetzt stoppt das Unternehmen die Geschäfte wegen einer Sicherheitslücke. Bis zu 1,6 Millionen Nutzer könnten betroffen sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Paypal hat den Betrieb von TIO vorläufig gestoppt.
Paypal hat den Betrieb von TIO vorläufig gestoppt. (Bild: TIO/Paypal)

Bei der zu Paypal gehörenden Firma TIO Networks sollen Daten von bis zu 1,6 Millionen Nutzern durch Schwachstellen in der Infrastruktur gefährdet gewesen sein, wie das Unternehmen selbst mitteilte. Seit dem 10. November ruhten die Geschäfte von TIO , "um Kundendaten zu schützen", heißt es auf der Webseite.

Paypal gibt an, zu den betroffenen Daten gehörten Namen, Adressen, Bankaccounts, die in den USA wichtigen Sozialversicherungsnummern und "Login-Details". Unklar ist, ob zu den Login-Details Passwörter im Klartext gehören. Nach Angaben von Paypal sind bei der Nutzung verschiedener Angebote auch verschiedene Arten von Informationen betroffen.

TIO bietet Smartphone-Apps genauso an wie Webclients oder Kiosk-Anwendungen. Keiner der beschriebenen Dienste könne auf alle der aufgezählten Informationen zugreifen, sagte ein Paypal-Sprecher. Eine Untersuchung des Vorgangs habe ergeben, dass es einen "nicht-autorisierten Zugriff" auf das Netzwerk von TIO gegeben habe.

Betroffene Kunden werden informiert

Betroffene Kunden sollen von Paypal informiert werden. Sie bekommen ein kostenfreies Monitoring über ihren Kreditstatus von dem Unternehmen Experian, außerdem eine kostenfreie Absicherung gegen Identitätsdiebstahl bis zu einer Million US-Dollar.

Zuletzt hatte das US-Unternehmen Equifax einen massiven Einbruch in die eigenen Datenbanken eingestehen müssen. Dabei wurde eine Lücke im Struts-Server von Apache genutzt, die zwar bekannt, aber vom Unternehmen noch nicht gepatcht worden war. Equifax war auch für seine Krisenreaktion kritisiert worden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Grüner Wasserstoff
Neues Verfahren erzeugt Wasserstoff aus Salzwasser

Wo es Sonne gibt, um Wasserstoff zu erzeugen, fehlt es oft an Süßwasser. Ein neu entwickelter Elektrolyseur kann das im Überfluss vorhandene Meerwasser verarbeiten.

Grüner Wasserstoff: Neues Verfahren erzeugt Wasserstoff aus Salzwasser
Artikel
  1. Elektromobilität: E-Roller-Verleiher Emmy schluckt Felyx
    Elektromobilität
    E-Roller-Verleiher Emmy schluckt Felyx

    Der Elektroroller-Sharing-Anbieter Emmy hat das deutsche Geschäft des Konkurrenten Felyx erworben. Kunden können ihre Guthaben weiter nutzen.

  2. Künstliche Intelligenz: ChatGPT stellt Rekord für schnellwachsende Nutzerzahlen auf
    Künstliche Intelligenz
    ChatGPT stellt Rekord für schnellwachsende Nutzerzahlen auf

    Nur zwei Monate nach dem Start hat ChatGPT im Januar schätzungsweise 100 Millionen aktive Nutzer monatlich erreicht.

  3. Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
    Software
    Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

    Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
    Von Michael Bröde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G5 Curved 27" WQHD 260,53€ • Graka-Preisrutsch bei Mindfactory • Samsung Galaxy S23 jetzt vorbestellbar • Philips Hue 3x E27 + Hue Bridge -57% • PCGH Cyber Week • Dead Space PS5 -16% • PNY RTX 4080 1.269€ • Bis 77% Rabatt auf Fernseher • Roccat Kone Pro -56% [Werbung]
    •  /