Tiny10 2303: Ressourcensparende Windows-10-Mod bekommt ein Update
Tiny10 bekommt Remote Desktop und einen Component Store. Die Mod soll dabei weiterhin ein entschlacktes Windows 10 liefern.
Entwickler NTDEV hat die neue Version 2303 für die Windows-10-Mod Tiny10 vorgestellt. Das Modul erhält einige neue Funktionen und kann etwa über den Component Store aktualisiert werden. Der ist eine Alternative zu Windows Update und hält diverse neue und erneuerte Funktionen bereit. Die können von den Usern direkt heruntergeladen und installiert werden.
Zusätzlich dazu wird eine Remote-Desktop-Verbindung hinzugefügt. User können auf das OS nun also aus der Ferne zugreifen, etwa über das Terminal. Remote Desktop ist eine Funktion, die sich die Community gewünscht hat. Allerdings gibt es Tiny10 nur noch als x86-Version. Die x64-Variante wird eingestellt und läuft künftig als Tiny11 weiter – einer ähnlichen Modifikation auf Basis von Windows 11.
Basiert auf Microsofts Windows 10 und 11
Beide Modifikationen entschlacken die Standard-Windowsinstallation, so dass wesentlich weniger Arbeitsspeicher und Platz auf dem Laufwerk nur durch das OS belegt wird. Genauer gesagt wird die Installationsgröße der 32-Bit-Version (Tiny10) auf etwa 5,5 GByte verringert, während die 64-Bit-Variante (Tiny11) etwa 10 GByte Platz benötigt. Zum Vergleich: Windows 10 braucht normalerweise etwas mehr als 20 GByte Speicherplatz.
Gleiches gilt für den RAM-Bedarf. Tiny10 benötigt 1 GByte, Tiny11 2 GByte RAM – im Vergleich zu den 4 GByte Mindestanforderung von Windows11. Windows 10 (in 32 Bit) soll laut Microsoft hingegen auch mit 1 GByte RAM funktionieren, obwohl das in der Praxis sicher zu starken Einschränkungen führt. Tiny10 und Tiny11 eignen sich daher für ältere oder nicht so leistungsfähige Computer, die trotzdem nicht auf Windows verzichten können. Die ISO-Dateien basieren auf den Verkaufsversionen von Windows 10 und 11. Aus diesem Grund sollten User eine der beiden Windows-Versionen besitzen, da eine Aktivierung per Key erforderlich ist.