Warum es den RED erst jetzt gibt

Einen Tinkerforge-Stapel ohne zusätzlichen Rechner betreiben zu können, wünschten viele Nutzer und Interessenten - auch hier im Golem.de-Forum. Dass dieser Wunsch erst jetzt erfüllt wird, hat mehrere Gründe.

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Die beiden Gründer Bastian Nordmeyer und Olaf Lüke hatten ihren ersten intensiven Kontakt mit programmierbarer Elektronik an der Universität im Rahmen eines Roboterfußball-Projektes 2008. Obwohl sie sich dort mit den Softwareaspekten auseinandersetzen wollten, und es ihnen eher um Spielstrategien ging, verbrachten sie unfreiwillig - und wie sie sagen: zu viel - Zeit, die Hardware selbst zu verstehen und kämpften stets mit den Hardware- und Softwarebegrenzungen von embedded Systemen - obwohl die Hardware auch damals schon sehr leistungsfähig war.

In der Folge begannen sie damals, einen Vorgänger des heutigen Tinkerforge-Systems zu entwerfen. Die eigentliche Programmlogik sollte dabei aus Prinzip auf einem normalen Rechner laufen, damit sich ein Entwickler möglichst in einer Programmiersprache seiner Wahl auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren könnte und nicht durch die Hardware beschränkt würde. Dieses Konzept behielten sie bei, als sie nach Abschluss des Studiums Tinkerforge ins Leben riefen.

Als in der Folgezeit Kunden nach Möglichkeiten fragten, ein Tinkerforge-Projekt 'stand-alone' laufenzulassen, empfahlen die Macher, einen Raspberry Pi oder vergleichbare Kleinrechner zu nutzen. Doch das war nicht immer unproblematisch. Der abweichende Formfaktor dieser Rechner erforderte umständlichere Konstruktionen, manche Kunden wollten sich nicht mit dem Aufsetzen und Konfigurieren eines Linux herumschlagen und nicht jeder Kleinrechner stellte genug Strom am USB-Ausgang bereit, um einen Tinkerforge-Stapel zu betreiben.

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Trotzdem dauerte es noch eine ganze Weile bis zum ersten Entwurf des RED. Die Macher waren der Meinung, dass eine breite Palette an Sensoren und Bauteilen Priorität besitze. Erst als diese To-do-Liste abgearbeitet war und sie sich erfahren genug fühlten, begannen sie mit der Entwicklung ihres Kleinrechners.

Ob sie ihnen gelingen wird, werden wir in den nächsten Monaten verfolgen.

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Volvoracing 09. Mai 2014

Spricht ja nichts dagegen differentiell zu "mäandern". Primär geht/ging es mir darum, die...

barforbarfoo 06. Mai 2014

Ist Minecraft turing vollständig?

am (golem.de) 06. Mai 2014

Damit direkt ein Monitor angeschlossen werden kann. Zielgruppe sind Leute, die sich aufs...

gente 06. Mai 2014

Mich hätte interessiert welcher EMS den Zuschlag für die Produktion erhalten hat - wei...

MarioWario 06. Mai 2014

Schön beschrieben - erinnert mich an die Probleme mit RAM-Modulen (Spannung und Clock...



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