Dienstleister finden

Um produktionsbedingte Probleme bereits im Vorfeld auszuschließen oder wenigstens zu minimieren, erfolgte bereits die Herstellung der Prototypen für den RED-Brick durch externe Dienstleister. Das galt sowohl für die Platinenherstellung als auch deren Bestückung.

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Den richtigen Dienstleister zu finden, sei ein Lernprozess, berichtet Nordmeyer. Die reine Suche ließe sich mit Google bestreiten. Bei der endgültigen Auswahl dürfe aber nicht nur der Preis ausschlaggebend sein. Vielmehr müsse die gelieferte Produktqualität stimmen und dürfe nicht zu Nacharbeiten zwingen. Zuverlässige Lieferzeiten seien zudem unabdingbar für die eigene Planung. Ein kommunikationsbereiter Dienstleister helfe mit seiner Erfahrung, bevor in der Produktion die Hälfte schief laufe, und könne beim billigen Einkauf einfacher passiver Bauteile wie Widerstände behilflich sein.

Auch die Tinkerforge-Macher hatten in der Vergangenheit nicht sofort Glück mit der Wahl ihrer Dienstleister. Fehlerhafte Bestückungen ihrer allerersten Brick-Chargen mussten sie selbst per Lötkolben in einigen Nachtschichten ausbügeln. Und selbst beim besten aller Dienstleister kann die erste Produktionscharge noch zu viel Ausschuss führen, da der Produktionsprozess sich erst einspielen muss.

  • Platinenentwurf des Red-Brick, Oberseite (Bild: Tinkerforge)
  • Schema der Anbindung des RAMs an den Prozessor (Bild: Tinkerforge)
  • Tatsächlicher, mäandernder Verlauf der Leiterbahnen (in Weiß) auf der Platine (Bild: Tinkerforge)
  • Rahmen mit den ersten unbestückten Prototyp-Platinen (Bild: Tinkerforge)
  • Prototyp-Platine mit einigen darauf gelegten, aber noch nicht verlöteten Bauelementen wie dem Prozessor und dem RAM (Bild: Tinkerforge)
Prototyp-Platine mit einigen darauf gelegten, aber noch nicht verlöteten Bauelementen wie dem Prozessor und dem RAM (Bild: Tinkerforge)

Aus diesem Zusammenspiel aus eingespieltem Produktionsprozess und darauf abgestimmtem Platinendesign ergibt sich auf der anderen Seite das Problem, dass ein Wechsel des Dienstleisters dann nicht immer einfach oder schnell machbar ist, es sei denn, der Auftraggeber wäre bereit, viel Geld zu zahlen.

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Außerdem ist die Wahl des Dienstleisters einer der wenigen Bereiche, bei denen auch ein kleiner Produzent Einfluss auf nichttechnische Faktoren seines Produktes hat, etwa auf die Arbeitsbedingungen, unter denen es hergestellt wird.

Wie es weiter geht

Aktuell werden bei Tinkerforge die ersten Prototypen zusammengebaut und an der Anpassung und Abstimmung der Linux-Distribution gearbeitet, die darauf laufen soll. Das bedeutet zum einen, angepasste Treiber zu entwickeln, zum anderen, ein einfaches Webinterface zu bauen, um Programme einfach hochladen zu können.

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 Der erste echte PrototypWarum es den RED erst jetzt gibt 
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Volvoracing 09. Mai 2014

Spricht ja nichts dagegen differentiell zu "mäandern". Primär geht/ging es mir darum, die...

barforbarfoo 06. Mai 2014

Ist Minecraft turing vollständig?

am (golem.de) 06. Mai 2014

Damit direkt ein Monitor angeschlossen werden kann. Zielgruppe sind Leute, die sich aufs...

gente 06. Mai 2014

Mich hätte interessiert welcher EMS den Zuschlag für die Produktion erhalten hat - wei...

MarioWario 06. Mai 2014

Schön beschrieben - erinnert mich an die Probleme mit RAM-Modulen (Spannung und Clock...



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