Abo
  • Services:
Anzeige
Debuggen eines Red-Brick-Prototyps
Debuggen eines Red-Brick-Prototyps (Bild: Tinkerforge)

Geht es ein bisschen flotter?

Anzeige

Das Betriebssystem muss auf der SD-Karte die notwendigen Werkzeuge mitbringen, damit diese Automatik funktioniert. Tinkerforge will deshalb fertige Images dafür anbieten. Bei der Konzeption des Images gibt es aber ein Problem: Ein Masterbrick benötigt aktuell nur wenige Sekunden, um einsatzbereit zu sein. Ein Linux-System kann dafür mehrere Minuten benötigen.

Die Deaktivierung möglichst vieler Kernelmodule ist der einfachste Weg, Linux schneller booten zu lassen. So werden aber auch die Fähigkeiten des Systems reduziert. Je nach Einsatzzweck kann das akzeptabel sein - auf der anderen Seite stellt sich die Sinnfrage, warum ein vollwertiger Rechner, wie es der Red-Brick darstellt, allein wegen der Bootdauer künstlich eingeschränkt werden sollte.

Olaf Lüke will dem Problem auf zwei Wegen begegnen: Zum einen sollen die notwendige Toolchain und die erforderlichen Skripte frei verfügbar sein, damit sich erfahrene Anwender ihr eigenes Image bauen können. Zum anderen wird es zwei verschiedene Arten von fertigen Images geben.

Das Full-Image wird die Hardware des Red-Brick vollständig unterstützen. Wird ein Monitor per HDMI angeschlossen, dazu eine Maus und Tastatur per USB, lässt er sich wie ein normaler Computer benutzen. Beim Fast-Image hingegen sind eine Reihe von Kernelmodulen deaktiviert, unter anderem wird die Grafikeinheit abgeschaltet. Die Bootzeit soll dann unter zehn Sekunden liegen.

Der aktuelle Hardwarestand

Als unser Artikel zur Hardwareentwicklung des Red-Brick selbst herauskam, hatte Tinkerforge einen Auftrag zur Fertigung von Red-Brick-Prototypen in Auftrag gegeben. Im Juni hielten sie die ersten zwölf Prototypen in ihren Händen. Doch der Bootvorgang schlug fehl. Nach intensivem Software-Debugging kamen sie zu dem Schluss, dass tatsächlich ein Fehler im Schaltungsentwurf die Ursache sein musste - und tatsächlich war ein PIN des A10 falsch verbunden.

  • Prototyp des Red-Brick - Vorderseite (Foto: Tinkerforge)
  • Prototyp des Red-Brick - Rückseite (Foto: Tinkerforge)
  • Beteiligte Softwarekomponenten zur Ansteuerung der Bricks und des Red-Brick, an den blauen Elementen wird derzeit programmiert. (Foto: Tinkerforge)
  • Debuggen für Fortgeschrittene (Foto: Tinkerforge)
  • Hardware-Hotfix (Foto: Tinkerforge)
Debuggen für Fortgeschrittene (Foto: Tinkerforge)

Es gab eine Lösung dafür, die allerdings viel Fingerspitzengefühl erforderte. Eine Leiterbahn musste mit einem sehr kleinen Bohrer aufgetrennt werden. Da die Leiterplatte des Red-Brick sechs Lagen umfasst, war das Risiko sehr groß, dabei andere Leiterbahnen zu beschädigen. Tatsächlich überlebte nur die Hälfte der Boards die Operation, doch auf diesen Boards funktionierten sowohl der Bootvorgang als auch die ersten Softwareentwicklungen ohne Probleme. Tinkerforge demonstrierte die Lauffähigkeit öffentlich auf der Maker Faire in Hannover Anfang Juli.

Damit kann nun nicht nur die Softwareentwicklung weitergehen, sondern es sind auch die ersten Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit der Boards möglich.

 Copy'n'Trial

eye home zur Startseite
MisterProll 30. Jul 2014

Jupp, interessanter Artikel. Aber ich hab hier genug "Spielzeug" rumliegen :P.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, Hannover
  2. Ohrner IT GmbH, Böblingen
  3. GK Software AG, Schöneck, Sankt Ingbert, Berlin, Köln
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 849,00€ (UVP € 1.298,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Playerunknown's Battlegrounds

    Pubg-Schöpfer fordert besseren Schutz vor Klonen

  2. Solarstrom

    Der erste Solarzug der Welt nimmt seinen Betrieb auf

  3. Microsoft

    Kostenloses Tool hilft bei der Migration von VMs auf Azure

  4. Streaming-Streit

    Amazon will wieder Chromecast und Apple TV verkaufen

  5. IT in der Schule

    Die finnische Modellschule hat Tablets statt Schreibtische

  6. Joanna Rutkowska

    Qubes OS soll "einfach wie Ubuntu" werden

  7. Niederlande

    Deutsche Telekom übernimmt Tele2

  8. Drive Me

    Volvo macht Rückzieher bei autonomen Autos

  9. Astronomie

    Die acht Planeten von Kepler-90

  10. Fuso eCanter

    Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

  1. Re: Genial... Erstmal den default Ping auf 500ms...

    Port80 | 11:21

  2. Re: Regelt das der Markt?

    Port80 | 11:21

  3. Re: Laaangweilig

    david_rieger | 11:14

  4. Re: für Videos und TV, nicht für den PC

    Azzuro | 11:14

  5. Re: Nürnberger Nachrichten heute

    |=H | 11:14


  1. 11:30

  2. 10:48

  3. 10:26

  4. 10:20

  5. 10:12

  6. 09:59

  7. 09:01

  8. 08:58


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel