Abo
  • Services:
Anzeige
Debuggen eines Red-Brick-Prototyps
Debuggen eines Red-Brick-Prototyps (Bild: Tinkerforge)

Das Betriebssystem

Anzeige

Dass Linux zum Einsatz kommen sollte, stand von vornherein fest. Auch bei der Wahl der Basis für die Distribution gab es keine Diskussion: Debian. Ergänzt wird es um zusätzliche Pakete des Sunxi-Projektes. Sunxi stellt Treiber und Patches speziell für Allwinner-SoCs bereit, die sowohl von Allwinner selbst als auch von der Community stammen. Es wird von anderen Allwinner-basierten Kleinrechnern ebenfalls als Basis für ihre Distribution genutzt, wie zum Beispiel bei den Olimex-Boards. Damit steht von vornherein eine große Anzahl ARM-kompatibler Softwarepakete zur Verfügung. Zudem existiert eine große Community, von deren Erfahrungen die Tinkerforge-Macher profitieren können.

Mit der Auswahl der Distribution ist es aber nicht getan. Der Bootloader und der Linux-Kernel müssen an die Hardware des Red-Brick angepasst werden. Da die Softwareentwicklung schon begann, als noch am Schaltungsentwurf des Red-Brick gearbeitet wurde, nahmen wir an, dass zur Softwareanpassung eine Form von Emulator oder virtueller Maschine zum Einsatz kommen würde.

Doch weit gefehlt. Die Macher nutzten ein bestehendes Olimex-Board mit dem A10 und passten es per Lötkolben an die eigene geplante Hardware an. So wurde zum Beispiel der Flashspeicher des Olimex-Boards entfernt, so dass das Board nur noch von der SD-Karte booten konnte - oder eben abbrach, wenn eine Fehlkonfiguration vorlag. Durch die Debugmöglichkeiten des Boards über eine serielle UART-Schnittstelle war es möglich, die Fehlerausgabe des Kernels auszulesen.

Lüke baute nun den Linux-Kernel schrittweise um, so dass er auf der geänderten Hardware lauffähig war. Die Kompilierung des Kernels erfolgte über einen Desktoprechner. Zum Testen wurde das neue Kernel-Image auf eine SD-Karte aufgespielt und versucht, das Olimex-Board zu starten.

Nachdem der Kernel erfolgreich gebootet werden konnte, ging es an die Entwicklung der Treiber und Softwarekomponenten, die speziell für den Red-Brick und die Tinkerforge-Bausteine notwendig waren.

 Tinkerforge: Linux anpassen für ein neues ProzessorboardDer Red-Brick als USB-Blackbox - auf Wunsch 

eye home zur Startseite
MisterProll 30. Jul 2014

Jupp, interessanter Artikel. Aber ich hab hier genug "Spielzeug" rumliegen :P.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Friedrichshafen
  2. über OPTARES GmbH & Co. KG, Großraum München
  3. Bechtle Onsite Services GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  4. Fresenius Netcare GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. für 49,99€ statt 69,99€
  2. 89,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 140€)

Folgen Sie uns
       


  1. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  2. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  3. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  4. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  5. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  6. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  7. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  8. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  9. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  10. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  2. The Cabin Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Staatsgelder verpulfert

    cry88 | 17:48

  2. Re: Ein Blick in die Kugel verät mir ...

    redwolf | 17:48

  3. Re: Remotedesktop und gut ist

    SP1D3RM4N | 17:47

  4. Alexa-App Langsamkeit. Vermutlich nicht die...

    katze_sonne | 17:46

  5. Re: Empfänger

    zacha | 17:46


  1. 17:44

  2. 17:23

  3. 17:05

  4. 17:04

  5. 14:39

  6. 14:24

  7. 12:56

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel