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Tinkerforge im Test: Elektronik zum Stapeln

Tinkerforge bietet kleine Bausteine aus Open-Source-Hardware an, die sich leicht programmieren lassen. Mit der Mischung aus Lego Mindstorm und Arduino lassen sich beliebige Geräte bauen und erweitern, vom Roboter bis zur Heimautomation. Golem.de hat mit Tinkerforge gespielt.

Artikel veröffentlicht am ,
Zwei drahtlos verbundene Brick-Stapel mit Motor und Batterie
Zwei drahtlos verbundene Brick-Stapel mit Motor und Batterie (Bild: Tinkerforge)

Das Baukastensystem von Tinkerforge füllt für Entwickler die Lücke zwischen Lego Mindstorm und der Arduino-Plattform: Die Bausteine sind vorkonfektioniert, einfach zu verbinden und lassen sich abstrakt ansprechen wie bei Lego Mindstorm, die Ausbau- und Anwendungsfähigkeit entspricht aber weitgehend den Möglichkeiten von Arduino. In einer Hinsicht unterscheidet sich das Tinkerforge-System aber deutlich von beiden, denn aktuell ist für die Ausführung von Steuerprogrammen ein PC erforderlich, ein autarker Betrieb ist nicht möglich.

Turm zu Babel

Das Tinkerforge-System besteht aus einzelnen Platinen, die über standardisierte Verbinder per Sockel oder mit Kabeln miteinander kombiniert werden. Tinkerforge unterscheidet zwischen Bricks, Bricklets und Extensions.

Bricks bilden die Basis einer Konstruktion: Sie stellen die Anschlüsse für weitere Elemente bereit und sorgen für die interne Kommunikation zwischen ihnen und den Kontakt mit dem PC per USB. Neben einem Master-Brick, der ausschließlich diese Funktion erfüllt, existieren weitere Bricks mit zusätzlicher Logik zum Beispiel für die Steuerung eines Schrittmotors oder Servos.

Diese Bricks können über Sockel aufeinandergestapelt werden. Die wesentliche Grenze für die Anzahl der gestapelten Bricks bildet der zur Verfügung stehende Strom. Wenn dieser nicht ausreicht, kann er durch einen externen Stromanschluss erhöht werden - der entsprechende Baustein hat ebenfalls die Form eines Bricks.

  • Master-Brick und Schrittmotor-Brick im Größenvergleich mit einer Speicherkarte
  • Eine Auswahl von Sensoren und Bedienelementen
  • Ein Brickstapel bestehend aus Stromversorgungsbrick, Master-Brick, Stellmotor-Brick und Chibi-Extension
  • Das LCD-Bricklet ist per Funk mit dem Computer verbunden.
  • Das Programm Brickv (Brick Viewer) stellt die Daten der Bausteine dar und erlaubt die Beeinflussung von Einstellungsparametern.
  • Der Infrarot-Entfernungssensor in Aktion, angezeigt von Brickv
  • Die umfangreiche Datenlieferung des IMU-Bricks zur Positions- und Bewegunsgauswertung, angezeigt in Brickv
  • Belastungstest der anderen Art
  • Ein Pythonprogramm auf der Kommandozeile steuert die Tinkerforge-Bausteine unauffällig im Hintergrund...
  • ... oder, wer Fenster mag, greift zu Java.
Master-Brick und Schrittmotor-Brick im Größenvergleich mit einer Speicherkarte
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Bricklets sind Bausteine, auf denen sich Sensoren oder elektrische Ein- und Ausgänge befinden, es stehen aber auch verschiedene Bedienungselemente als Bricklet zur Verfügung. Ihre Größe ist nicht standardisiert und ihre Bauform unterscheidet sich, die Montagebohrungen folgen aber einem 5-mm-Raster.

Sie werden per Kabel mit einem Brick verbunden und sind damit einsatzfähig. Ein Brick enthält je zwei oder vier Buchsen zum Anschluss von Bricklets. Wenn diese Anzahl nicht ausreicht, können im Stack weitere Masterbricks und damit Anschlussbuchsen ergänzt werden.

Extensions sind ebenfalls Bauelemente in Brick-Form, die für eine transparente Kommunikation über Funk oder serielle Verbindung zwischen Bricks beziehungsweise Stacks sorgen.

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Mechanische Belastbarkeit 
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waldifubu 21. Mai 2012

In der Tat hat dieses Thema wieder meinen Geschmack getroffen. Mindstorms oder generell...

oXe 18. Mai 2012

Weiteres Beispiel. FALSCH: Welche HDD ist gut? RICHTIG: Welches HDD (Hard Disk Drive...

Baron Münchhausen. 18. Mai 2012

Meine Worte :D

Baron Münchhausen. 17. Mai 2012

Ich finde es ziemlich unpraktisch, dass das Programm nicht direkt aufgespielt werden...

Solano 16. Mai 2012

kam euch der anfang auch so vor?


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