Abo
  • IT-Karriere:

Tinkerforge: E-Paper-Display und Lidar-Sensor für Bastelprojekte nutzen

Der Anbieter Tinkerforge erweitert seine Sammlung aus Sensoren und Steuerungselementen um mehrere Produkte: darunter ein E-Paper-Display, ein neuer Segmentanzeiger und ein verbesserter Lasersensor. Die Bausteine sollen auch ohne Programmierkenntnisse nutzbar sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Tinkerforge-Projekt kann so aussehen.
Ein Tinkerforge-Projekt kann so aussehen. (Bild: Tinkerforge)

Der Platinenanbieter Tinkerforge hat sein Portfolio an Sensoren und Bastelboards um ein E-Paper-Display, einen Entfernungsmesser, einen Frequenzmesser und einen überarbeiteten Segmentzähler erweitert. Die Produkte stellt das deutsche Unternehmen auf seiner Webseite vor. Dabei soll weiterhin Wert auf einen Plug-and-Play-Ansatz gelegt werden, bei dem Nutzer möglichst wenig selbst programmieren müssen. Diese Möglichkeit besteht allerdings weiterhin.

Stellenmarkt
  1. GK Software SE, Schöneck, Jena, Köln, St. Ingbert, Hamburg
  2. KION Group IT, Hamburg

Das E-Paper-Display ist eine Neuentwicklung des Herstellers. Es hat eine Auflösung von 296 x 128 Pixel auf einer Bildschirmdiagonale von 2,9 Zoll. Neben dem herkömmlichen Schwarz-Weiß-Panel soll es ein dreifarbiges Modell geben, das zusätzlich rote Pixel anzeigen kann. Für bewegliche Bilder eignet sich das Panel weniger, da es mit einer Aktualisierungszeit von 7,5 Sekunden recht träge reagiert. Diese Bildfrequenz soll sich auf 1 Hz verbessern lassen.

Der Laser Range Finder 2.0 ist die überarbeitete Version eines schon vorhandenen Bricks. Das Verbindungskabel zwischen dem Sensor und der Steuerplatine wurde überarbeitet. Das Produkt kann anhand der Reflexion eines Laserstrahls Entfernungen messen. Die Genauigkeit ist mit einem Zentimeter bei einer maximalen Entfernung von 40 Metern angegeben. Die Messfrequenz beträgt höchstens 500 Hz.

  • E-Paper-Display (Bild: Tinkerforge)
  • Segmentanzeige (Bild: Tinkerforge)
  • Laser-Entfernungsmesser (Bild: Tinkerforge)
E-Paper-Display (Bild: Tinkerforge)

Große Auswahl, teils etwas teurer

Das Hall Effect Bricklet misst die magnetische Flussdichte und kann darüber Frequenzen ermitteln. Das soll bis zu 10 KHz möglich sein. Das Segment-Display 4x7 Bricklet 2.0 ist ein überarbeiteter Segmentanzeiger, der vier Ziffern, Doppelpunkte, Punkte und Hochkommata anzeigt. Damit würde sich der Baustein etwa als Selbstbauuhr anbieten. Hochkomma und Doppelpunkt sind jedoch nur nach der dritten, respektive der zweiten Ziffer vorhanden.

Der Hersteller nimmt viele weitere Teile in sein Sortiment auf, darunter RGB-LEDs, Joysticks oder einen CO2-Messer. Je nach Bauteil variiert dabei der Preis im eigenen Onlineshop des Unternehmens. Das E-Paper-Display kostet beispielsweise 45 Euro, der Segmentanzeiger 15 Euro und der Lidar-Sensor 200 Euro.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Ghost Recon Wildlands Ultimate Edition für 35,99€, The Banner Saga 3 für 9,99€, Mega...
  2. (u. a. Predator - Upgrade, Red Sparrow, Specttre, White Collar - komplette Serie)
  3. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  4. 99,90€ (Bestpreis!)

LinuxMcBook 28. Mai 2019

Ja, VIEL zu teuer. Hab mir mal ein paar Sensoren angesehen und die kosten alle ca. das...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Switch Lite - Test

Die Nintendo Switch Lite sieht aus wie eine Switch, ist aber kompakter, leichter und damit gerade unterwegs eine sinnvolle Wahl - trotz einiger fehlender Funktionen.

Nintendo Switch Lite - Test Video aufrufen
iPhone 11 im Test: Zwei Kameras beim iPhone reichen
iPhone 11 im Test
Zwei Kameras beim iPhone reichen

Das iPhone Xr war der heimliche Verkaufsschlager der letzten iPhone-Generation, mit dem iPhone 11 bekommt das Gerät nun einen Nachfolger. Im Test zeigt sich, dass Käufer auf die Kamerafunktionen der Pro-Modelle nicht verzichten müssen, uns stört auch das fehlende dritte Objektiv nicht - im Gegensatz zum Display.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tim Cook Apple-CEO verteidigt die Sperrung der Hongkong-Protestapp
  2. China Apple entfernt Hongkonger Protest-App aus App Store
  3. Smartphone Apple bietet kostenlose Reparatur für iPhone 6S an

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /