Tinkerbots: Robotersets zum Testen verfügbar
Die Tinkerbots(öffnet im neuen Fenster) sind Spielroboter aus zusammensteckbaren Würfeln. Sie können per Smartphone und Tablet über Bluetooth ferngesteuert werden. Aber auch ganz ohne Computer können sie programmiert werden: bewegt der Nutzer den Roboter manuell, kann er den Bewegungsablauf aufzeichnen und wieder abspielen.
Seit Mitte November sind drei Bausätze des Tinkerbots-Systems über den Webshop verfügbar. Die Preise liegen zwischen 170 und 470 Euro. Wer sich selbst ein Bild von den Robotern machen will, kann das in einem temporären Ladengeschäft(öffnet im neuen Fenster) in Berlin-Kreuzberg tun. Das Geschäft wird nur vom 6. Dezember 2015 bis zum 31. Januar 2016 geöffnet sein.

Neben den bestehenden Sets sollen zukünftig weitere angeboten werden, die Bausteine soll es auch einzeln geben.
Im Gegensatz zu anderen Roboterbausätzen verstehen die Tinkerbot-Macher ihr System als Spielzeug für Jüngere. Deshalb dominieren bewegliche Elemente wie Gelenke und Motoren, aber auch Bausteine, die allein dazu dienen, Robotermodellen ein bestimmtes Aussehen zu verleihen, zum Beispiel wie ein Hund oder ein Auto. Da die verbaute Mikroelektronik aber auf einem Atmel Atmega basiert und die erforderlichen Bibliotheken zum Download bereitstehen(öffnet im neuen Fenster), sind sie auch für Programmiereinsteiger interessant.
Golem.de hatte die Macher im Mai 2014 in ihrem Büro besucht und sich vom Erfinder die Tinkerbots zeigen und erklären lassen. Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne war damals die Entwicklung und Produktionsplanung bereits weit fortgeschritten.
Ganz ohne Konkurrenz sind die Tinkerbots nicht. Mit den Cubelets(öffnet im neuen Fenster) existiert ein ähnliches Produkt, wie auch mit dem vor kurzem erfolgreich per Crowdfunding finanzierten Robo-Wunderkind-System.
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