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Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen
Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Tinkerbots: Roboter für kleine und große Kinder

Ein Roboterbaukasten, den Kinder auch ohne Technikkenntnisse programmieren können, kann höheren Ansprüchen nicht genügen - dachten wir, bis wir mit den Tinkerbots gespielt und mit den Machern gesprochen haben.

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Die Indiegogo-Kampagne der Tinkerbots hat einen kleinen Medienrummel ausgelöst. Wir wollten deshalb wissen, ob der Roboterbaukasten unter der Haube tatsächlich etwas zu bieten hat oder die Geräte nur Tamagotchis mit eingebautem Motor sind. Wir wollten mehr über die Probleme und Herausforderungen bei der Entwicklung von elektronischem Spielzeug erfahren. Deshalb haben wir Kinematics besucht. Die Firma entwickelt die Tinkerbots und hat uns mehr über Technik und Entwicklung des Roboterbaukastens erzählt.

Das Tinkerbots-Baukastensystem besteht aus einer Reihe von zusammensteckbaren Würfeln mit verschiedenen Bewegungsfunktionen, mit denen Kinder verschiedene Roboter und Fahrzeuge bauen, steuern und sogar programmieren können. Ergänzt werden diese Würfel durch weitere, kleinere Bauteile, um den Robotern ein "realistischeres" Äußeres zu geben. Auch Lego-Bauteile können so verwendet werden.

Was uns auffällt: Es gibt viele steuerbare bewegliche Teile, wie zum Beispiel einen Würfel mit einem Elektromotor, Gelenkelemente, sogar einen Greifer. Aber wir sehen kaum Sensoren oder LED- beziehungsweise Display-Elemente, wie sie bei Elektronikkits üblich sind. Leonhard Oschütz, der kreative Leiter von Kinematics, erklärt warum: "Kinder lieben Dinge, die sich bewegen."

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  • Tinkerbots (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Tinkerbots (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
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Tinkerbots

Oschütz zeigt uns seine ersten Prototypen, die er 2009 im Rahmen eines Universitätsprojektes gebaut hat. Schon damals dominierte eine Vielzahl von beweglichen Bauteilen. "Leider lassen sich nicht alle tatsächlich in Serie produzieren", sagt Oschütz.

Cubelets vs. Tinkerbots

Bereits früh, als Kinematics begann, die Firma aufzubauen, gab es auch den ersten Schock: Mit den Cubelets erschien ein direktes Konkurrenzprodukt mit dem gleichen Konzept. Doch das focht die Macher nicht an, es spornte sie an. Christian Guder, technischer Leiter von Kinematics, sagt: "Die Cubelets haben einige Schwächen, manche Dinge haben wir besser gelöst oder wollen sie besser lösen." Eine dieser Schwächen demonstriert er uns. Guder setzt drei Cubelets zusammen, hebt den entstandenen Riegel an einer Seite in die Luft - und er fällt sofort auseinander: Die magnetischen Verbindungen sind für das Gewicht der Cubelets zu schwach.

Die ersten Prototypen der Tinkerbots seien in Größe und Technik schon nah an den heutigen Entwürfen für die Serienmodelle gewesen. Der erste Entwurf basierte auf Arduino-Technik und nutzte ein 4-cm-Raster für die Würfel. Kompatibel zur Arduino-IDE ist Tinkerbots noch immer, und auch das Größenmaß blieb gleich, "weil es eine handliche Größe für Kinder ist".

Den Microcontroller kennen wir schon 

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Siciliano 02. Jun 2014

Denke auch, dass sich das nie lohnen wird. Bei verloren gegangen Steinen sieht die...

Anonymer Nutzer 27. Mai 2014

Was für Thinkerbots? Ich würde einfach mal ein Beispiel für ein cubelet nennen, da...

Erdenkind 26. Mai 2014

Wo fängt bei Golem das "Nirgendwo" an? Von Bernau fährt man in etwas mehr als einer...

derdiedas 26. Mai 2014

https://www.indiegogo.com/projects/tinkerbots - und autsch... ganz schön saftige Preise.



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