Abo
  • Services:
Anzeige
Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen
Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Jeder denkt an die Kinder

Anzeige

Elektronische Produkte zu bauen, ist eine Sache, für elektronisches Spielzeug gelten aber weitere Regeln und Vorschriften, mit denen Ingenieure, Designer und Kaufleute kämpfen müssen.

Dass das Gehäuse für die Würfel einiges aushalten muss, wenn es für Kinder bestimmt ist, versteht sich wohl von selbst. Aber ein Konstrukteur von Kinematics weist uns auf ein Problem hin, an das wir gar nicht dachten: die Verbindung zwischen den Würfeln. Bei den Prototypen sollten Magneten die Würfel zusammenhalten. Doch der TÜV wies die Macher darauf hin, dass die Magnete so montiert sein müssten, dass sie unter keinen Umständen aus dem Gehäuse ausbrechen könnten, ein einfaches Verkleben kleiner, runder Magneten sei nicht ausreichend.

Die Konstrukteure versuchten, die Magnete besser im Gehäuse zu verankern, doch schließlich nahmen sie von der Magnetverbindung ganz Abstand und ersetzten sie durch einen mechanischen Drehverschluss. Neben der Sicherheit für die Kinder gaben dafür auch finanzielle Gründe den Ausschlag. Denn der Preis für Neodym-Magnete ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Nicht nur beim TÜV holten sich die Tinkerbots-Entwickler Hilfe. Ein Spielzeug erfüllt nur dann seine Funktion, wenn es von Kindern auch angenommen und verstanden wird. Dafür testeten sie ihre Prototypen regelmäßig mit Schulklassen.

Firmenstandort im Nirgendwo

Das Konzept für Tinkerbots entstand an der Bauhaus-Universität in Weimar, der Businessplan in Leipzig. Doch der Firmensitz ist heute im brandenburgischen Bernau bei Berlin. Kaum jemand dürfte die Kleinstadt mit Startups und Hightech in Verbindung bringen. Verantwortlich für die Ansiedlung war die brandenburgische Gründerförderung. Sie bot zwar gute Konditionen, hatte aber einen Haken: Kinematics konnte den Standort der Firma nicht frei wählen. Keine Chance habe es gegeben, im attraktiveren Potsdam zu gründen, sagt Matthias Bürger, kaufmännischer Leiter bei Kinematics.

Für das Produkt ist der Firmenstandort egal. Den Tinkerbots gelingt tatsächlich der Spagat zwischen intuitiv verwendbarem Spielzeug und Experimentierkit für Ältere. Die Vorprogrammierung der Würfel und die App machen bereits einen guten Eindruck, damit sollten auch die Jüngeren erste Erfolgserlebnisse ohne Frustration erleben. Die offene und bekannte Technik, die in den Würfeln steckt, bietet genug Raum für Experimente in hardwarenaher Programmierung. Dank des stabilen Designs der Tinkerbots - und ihrer Erweiterbarkeit mit Lego - dürften die Würfel Kinder und Jugendliche einige Jahre begleiten.

 Den Microcontroller kennen wir schon

eye home zur Startseite
Siciliano 02. Jun 2014

Denke auch, dass sich das nie lohnen wird. Bei verloren gegangen Steinen sieht die...

Anonymer Nutzer 27. Mai 2014

Was für Thinkerbots? Ich würde einfach mal ein Beispiel für ein cubelet nennen, da...

Erdenkind 26. Mai 2014

Wo fängt bei Golem das "Nirgendwo" an? Von Bernau fährt man in etwas mehr als einer...

derdiedas 26. Mai 2014

https://www.indiegogo.com/projects/tinkerbots - und autsch... ganz schön saftige Preise.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  3. Sonntag & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Augsburg
  4. MEMMERT GmbH + Co. KG, Schwabach (Metropolregion Nürnberg)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 18,99€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: DLC oder Zwangsupdate, das ist hier die Frage!

    TheUnichi | 22:36

  2. Re: Erster!!!

    Myxier | 22:28

  3. Re: Unsichtbare(!!!) Overlays....

    Myxier | 22:23

  4. Re: Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    Sharra | 22:13

  5. Mehr Techniker einstellen?

    ImAußendienst | 22:10


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel