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Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen
Leonhard Oschütz mit seinen Tinkerbot-Baukästen (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Den Microcontroller kennen wir schon

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Der Controller-Würfel, genannt Powerbrain, beherbergt einen Atmel Atmega 256, mit den anderen Würfeln kommuniziert er über UART. Entsprechend finden sich an fünf Seiten des Powerbrains jeweils mehrpolige Anschlüsse. Auf der sechsten Seite befinden sich ein Bedienungsfeld mit Tasten und ein USB-Anschluss, der dazu dient, den LiPo-Akku im Würfel zu laden, aber auch zur Programmierung des Microcontrollers benutzt wird. Für die Steuerung des Powerbrains durch andere Geräte wie Smartphones kann die eingebaute Bluetooth-Schnittstelle benutzt werden.

Die Kommunikation zwischen dem Powerbrain und den übrigen Würfeln erfolgt per UART. Dazu befinden sich an den Verbindungspunkten der Würfel ringförmige Kontakte. Durch die Ringform spielt die Ausrichtung der Würfel beim Zusammensetzen keine Rolle.

Durch die Nutzung eines eigenen Protokolls per UART soll die Anzahl der ansprechbaren Würfel an sich nicht begrenzt sein. Um aber Problemen bei der Programmierung vorzubeugen, insbesondere Speicherproblemen, wird die Anzahl künstlich auf 1024 pro Würfeltyp begrenzt.

Programmiermethoden für jede Alterstufe

Die einfachste Art, ein Tinkerbots-Modell zu programmieren, erfordert weder einen Computer noch ein anderes Gerät. Über das Bedienungsfeld wird das Modell in einen Aufnahmemodus versetzt, der maximal 20 Sekunden lang ist. Wird in diesem Modus ein Aktuator bewegt, wie zum Beispiel ein Greifer, speichert der Powerbrain die Bewegungsmuster. Nachdem der Aufnahmemodus beendet wurde, wird genau dieses Muster wiederholt.

Alternativ kann ein Modell auch per App kontrolliert beziehungsweise konfiguriert werden. Leonhard Oschütz zeigt uns das an einem einfachen Baggermodell. Die App funktioniert dabei wie die klassische Fernsteuerung eines Modellautos.

Schließlich kann der Mikroprozessor über die USB-Schnittstelle auch direkt programmiert werden. Da der Powerbrain auf dem Atmega 256 aufsetzt, erfordert die Programmierung keine spezielle Tool-Chain oder besondere Programmierkits, die Arduino-IDE und ein USB-Kabel reichen.

 Tinkerbots: Roboter für kleine und große KinderJeder denkt an die Kinder 

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Siciliano 02. Jun 2014

Denke auch, dass sich das nie lohnen wird. Bei verloren gegangen Steinen sieht die...

Anonymer Nutzer 27. Mai 2014

Was für Thinkerbots? Ich würde einfach mal ein Beispiel für ein cubelet nennen, da...

Erdenkind 26. Mai 2014

Wo fängt bei Golem das "Nirgendwo" an? Von Bernau fährt man in etwas mehr als einer...

derdiedas 26. Mai 2014

https://www.indiegogo.com/projects/tinkerbots - und autsch... ganz schön saftige Preise.



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