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Unser Tinkerbot-Eigenentwurf Drumpy
Unser Tinkerbot-Eigenentwurf Drumpy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Akkukapazität hält Experimente durch

Wie oben angemerkt, wird der Akku des Powerbrains trotz der USB-Verbindung mit dem PC nicht aufgeladen. Anfangs hatten wir deshalb einige Bedenken, dass es zu unfreiwilligen Pausen kommen könnte. In der Praxis war die Akkulaufzeit kein Problem. Bei unseren Programmiertests hielt der Powerbrain mehr als eine Stunde durch. Nur wer fast alle Module des Sets am Powerbrain anbaut und in Dauerschleife durchlaufen lässt, wird mit einer Laufzeit von unter 20 Minuten konfrontiert.

Ein eigenes Arduino-Programm überschreibt die klassische Firmware. Wer die originalen Fähigkeiten, inklusive Bluetooth-Steuerung wieder herstellen will, muss dafür das oben genannte Update-Programm nutzen.

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Verfügbarkeit und Preis

Die Sets sind im Handel und auf der Herstellerwebseite erhältlich. Sie kosten zwischen 170 und 470 Euro. Module und Kleinteile sind auch einzeln zum Preis zwischen 5 und 70 Euro verfügbar.

Fazit

Seiner Grundidee ist Kinematics bei den Tinkerbots treugeblieben: Wo andere Sets vor allem blinken und leuchten, sind unsere Kreationen stets in Bewegung. Unsere erste Überlegung ist stets, was als nächstes rotieren, kippeln oder krabbeln soll. Die zusätzlichen kleinen Bauteile wirken zwar auf den ersten Blick nur wie nette Zugaben. Doch den Konstruktionen eine Form zu geben, etwa einen Arm anzubauen, verleiht unseren Modellen stets Charme. Die Spanne an grundverschiedenen Programmier- und Steuerungsmöglichkeiten suchen wir an anderen Sets häufig vergeblich.

Schwächen hat das Set vor allem bei der Dokumentation. Es wirkt alles etwas zerfasert, die Mischung von englischen und deutschsprachigen Dokumenten trägt ihren Teil dazu bei. Die gedruckte Anleitung und eine Reihe von Dokumenten gibt es auf der Webseite. Doch auf manches stoßen wir eher durch Zufall, eine klare Führung fehlt. Der Hersteller will dem aber abhelfen. Auch würden wir uns wünschen, dass die App eine flexiblere Integration der Sensoren erlauben würde.

Außerdem sollten die Eltern vor allem am Anfang hilfreich zur Seite stehen. Sowohl als Lehrer als auch als Teiletrenner. Wie bei anderen Elektronikbausätzen sollten Kinder mit den Tinkerbot-Sets nicht sich selbst überlassen werden. Dann funktionieren auch die Tinkerbot-Sets als Lernmittel und nicht nur als recht teures Spielzeug.

 Selbstgebautes steuern

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