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Unser Tinkerbot-Eigenentwurf Drumpy
Unser Tinkerbot-Eigenentwurf Drumpy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mach's mit, mach's nach, mach's besser

Beim dritten Modell lernen wir schließlich die Lernfähigkeit kennen, die uns schon vor zwei Jahren aufgefallen ist - und die wir seitdem auch nirgendwo anders wiedergefunden haben. Starten wir per Record-Button den Aufzeichnungsmodus, können wir an allen beweglichen Elemente drehen und drücken, mit Ausnahme des Motors. Der Powerbrain zeichnet diese Bewegungen auf. Nachdem wir die Aufzeichnung beendet haben, wird diese genauso wieder abgespielt. Wird der Powerbrain ausgeschaltet, wird das aufgezeichnete Programm gelöscht.

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Besonderes bei komplexeren Modellen erweist sich der Aufzeichnungsmodus als bemerkenswertes Lehrinstrument. Denn wir müssen uns vorher genau überlegen, wie der Gesamtablauf zum Schluss aussehen und aus welchen Teilschritten er bestehen soll.

Leider werden während der Aufzeichnung auch kleine Wackler registriert, was beim Abspielen unschön aussieht. Doch hier finden wir schnell einen Trick: Wir bewegen die Teile während der Aufzeichnung etwas langsamer als gewünscht. Während des Abspielens beschleunigen wir das Programm, die kleine Wackler werden dann von der Elektronik ausgebügelt.

Unfreiwillig trainieren wir Hand und Auge

Beim dritten Modell mit seinen vielen kleinen Anbauteilen zur Zierde ergeben sich neue Schwierigkeiten. Die kleinen Bauteile werden über Steckverbinder verbunden, die Lego-Achsen sehr ähnlich sind. Die Maße der Achsstücke und der zugehörigen Löcher sind dabei knapp bemessen. Insbesondere beim Auseinandernehmen benötigen wir einiges an Kraft und Geschick, trotz eines Separaters genannten Werkzeugs. Außerdem gibt es viele verschiedene Kleinteile, die sich oft nur in den Details unterscheiden. In der Bauanleitung müssen wir zuweilen sehr genau hinschauen, welches Bauteil gemeint ist. Elterliche Hilfe ist am Anfang unbedingt Pflicht.

Allerdings geben sich beide Probleme mit der Zeit. Im Falle des genauen Blicks lernen wir mit der Zeit hinzu. Das Spiel der Verbindungen der Bausteine wird nach einigen Steck- und Lösevorgängen größer, damit fällt uns das Zusammenstecken und Trennen der Bausteine leichter. Die Festigkeit der Verbindungen leidet darunter aber nicht.

Sensoren sind neu

So bauen wir nach und nach die Modelle der Anleitung und lernen die verschiedenen Module kennen. Dazu gehören beim Sensoric-Set auch Sensoren. Das ist eine Erweiterung der ursprünglichen Tinkerbot-Idee, denn bei Sensoren bewegt sich selten etwas.

Um sie korrekt einsetzen zu können, müssen wir beim Powerbrain ein Firmware-Update vornehmen. Bei der Gelegenheit können wir auch die Firmware der Module updaten. Dazu steht eine entsprechende Anwendung für Windows und MacOS bereit. Grundsätzlich bereitet das keine Schwierigkeiten, bei den 11 Modulen ist das nur etwas mühselig. Wer trotzdem Schwierigkeiten hat, dem helfen auch Herstellervideos mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Für die Sensoren gibt es keinen Demomodus, zwangsläufig müssen wir hier zur App greifen. Über die App können wir einfache Festlegungen treffen, wie sich die Motormodule verhalten sollen, wenn die Licht- oder IR-Entfernungssensoren etwas erkennen.

 Tinkerbots im Test: Wackelnd, rotierend und greifend lernen und spielenSelbstgebautes steuern 

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