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Tinkerboard 3N: Asus bringt Bastelrechner mit zwei Ethernet- und M.2-Ports

Das Asus Tinkerboard 3N packt auf 100 x 100 mm genug Hardware für die meisten DIY-Anwendungen. Mit dabei ist ein ARM -Chip mit vier Kernen.
/ Oliver Nickel
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Das Tinker Board 3N misst 100 x 100 mm. (Bild: Asus)
Das Tinker Board 3N misst 100 x 100 mm. Bild: Asus

Asus bringt ein weiteres Modell der Tinkerboard-Serie heraus. Dabei handelt es sich um das 100 x 100 mm große Tinkerboard 3N, welches als Mini-PC oder für DIY-Projekte oder als IoT-Hub genutzt werden kann. Das System setzt auf den ARM-Chip Rockchip RK3568 mit vier 2-GHz-Kernen und einer integrierten Mali-G52-GPU. Der RAM kann 2, 4 oder 8 GByte groß sein. Laut dem Magazin Liliputing(öffnet im neuen Fenster) wurde das Produkt bereits Anfang des Jahres als Tinkerboard 3 mit fast gleicher Ausstattung gezeigt.

Mit 100 mm Kantenlänge ist das Tinkerboard 3N(öffnet im neuen Fenster) nicht das kleinste auf dem Markt. Dafür können hier gleich zwei M.2-Erweiterungskarten installiert werden. Ein M.2-2230-E-Key-Port ist etwa für WLAN-Module gedacht. Der zweite M.2-3042-Slot (B-Key) kann für SSDs oder ein Mobilfunkmodul genutzt werden. Standardmäßig werden die Boards mit einem Wi-Fi-5-Modul ausgeliefert.

Micro-SD-Erweiterung möglich

Es soll auch Modelle mit integriertem eMMC-Speicher geben, obwohl das nicht immer der Fall ist. Der Speicher ist 32 oder 64 GByte groß und kann mit einer Micro-SD-Karte erweitert werden. Zu den weiteren Anschlüssen zählen zwei USB-A-Ports (3.2 Gen1) und zwei USB-C-Buchsen (3.2 Gen1). Dazu kommen zwei Ethernet-Ports, die mittels Erweiterungsmodul auch Power-over-Ethernet (PoE) unterstützen.

Auf dem Board sind zusätzliche Header für CAN, COM und USB 2.0 vorhanden. Das Tinkerboard 3N kann so in diverse IT-Umgebungen eingebaut werden. Das System wird standardmäßig passiv über ein Heatsink gekühlt, kann aber auch mit adressierbaren Lüftern ausgestattet werden.

Asus will das Board auch in Europa über Drittanbieter verkaufen. Bisher ist es allerdings noch nicht verfügbar. Der Hersteller äußerte sich zudem nicht über den Preis. Vorgängerversionen lagen bisher bei etwa 70 Euro.


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