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Kunden wollen die Kontrolle behalten

Die Erfahrung zeige aber, sagt Moritz Heininger von Tink Labs im Gespräch mit Golem.de, dass die meisten Kunden am Abreisetag ohnehin selbst den Knopf für die Datenlöschung betätigen, um selbst die Kontrolle zu behalten. Das Hotelpersonal werde zudem geschult, den Status der Datenlöschung zu überprüfen.

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Danach wird das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. Beim erneuten Hochfahren konnten wir beobachten, dass jedes Mal nach einer neuen Softwareversion gesucht wird. Die auf dem Gerät standardmäßig nutzbaren Apps wie Facebook oder Instagram sind als Shortcuts angelegt und werden bei der ersten Benutzung heruntergeladen. Nutzer müssen dabei den Geschäfts- und Datenschutzbedingungen von Google zustimmen.

Über den eigenen Google-Account können kostenpflichtige Angebote genutzt werden

Benutzer können auch einen eigenen Google-Account hinzufügen und dann kostenpflichtige Apps aus dem Play Store und andere Inhalte nutzen. Auf diesem Wege könnten dann auch Kontakte und E-Mails importiert werden. Für die Nutzung der Geräte ist das jedoch keine Voraussetzung.

Ebenfalls keine Voraussetzung ist die Nutzung eines "Handy"-Accounts. Die Personalisierung der Smartphones über einen entsprechenden Account sei bislang noch am Anfang, sagt Heininger. Zurzeit könnten nur einige für die Nutzer interessante Artikel aus dem integrierten Luxos-Angebot gespeichert werden - andere Geräteeinstellungen würden nicht synchronisiert. Wer keinen eigenen Account anlegen will, der kann zum optionalen Login auch Facebooks Single-Sign-On nutzen.

Das Gerät steht aufrecht in einer Dockingstation, die neben der Ladefunktion aber keine weiteren Aufgaben wahrnimmt. Auf eine Frontkamera wurde verzichtet, damit Gäste kein mulmiges Gefühl bekommen, wenn das Gerät im Hotelzimmer steht und sie nicht sicher sind, ob sie vielleicht über das Smartphone beobachtet werden könnten.

Wir hatten an der Vorgängerversion zudem kritisiert, dass die Nutzung des Gerätes ein Kostenrisiko darstellen könnte, weil bei Verlust oder Beschädigung hohe Ersatzleistungen an das Hotel zu zahlen wären. Dieses Risiko wird seit September über eine Versicherung getragen.

Die Verteilung in Deutschland beginnt

Die ersten Hotels in Deutschland werden gerade mit dem Smartphone ausgestattet. Im Vergleich mit dem Vorgänger müssen wir unsere Kritik relativieren - mit dem T1 hat Tink Labs ein solides Paket geschnürt, das die Gäste keinem unkalkulierbaren Risiko aussetzt. Uns gefallen die Verbesserungen am Betriebssystem sowie die insgesamt moderne Hardware und Software. Nach dem weitgehenden Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU dürften sich vor allem internationale Reisende an einem solchen Angebot erfreuen.

 Tink Tabs Handy T1 im Hands on: Das bessere Hotelsmartphone ist sicherer und schneller
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EQuatschBob 11. Sep 2017

Und wenn nicht? Wird man dann des Hotels verwiesen? Kommt man ins Gefängnis ohne über...

Onkel Ho 11. Sep 2017

Stimmt, wahrscheinlich war ich da n bissl zu optimistisch. Aber gerade dann finde ich...

ChMu 10. Sep 2017

Und da nimmt man dann sein Firmentelefon mit und laesst es nicht im Zimmer? Eben, aber...


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