Verfügbarkeit und Fazit

Die verschiedenen Versionen der Timex Data Link sind unter anderem auf Ebay zu bekommen, häufig allerdings aus den USA. Eine gut erhaltene Data Link 50 sollte umgerechnet nicht mehr als 50 Euro kosten, in sehr gutem Zustand und mit Verpackung auch etwas mehr. Eine Data Link 150, erkennbar an einem weniger farbigen unteren Bereich des Frontdisplays, ist teurer und kostet häufig über 100 Euro.

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Der Notebook-Adapter, mit dem man die Data Link auch ohne Röhrenmonitor programmieren kann, ist kaum zu bekommen. Außerdem ist immer noch ein alter PC mit maximal Windows 98 erforderlich.

Fazit

Auch 25 Jahre nach ihrer Vorstellung ist die Data Link 50 von Timex und Microsoft erstaunlich alltagstauglich: Die Uhr lässt sich gut ablesen, hat ein - für uns - ansprechendes Retro-Design und bietet mit der Terminplanung und den To-do-Listen praktische Smartwatch-Funktionen.

Die Data Link kommt aber natürlich mit zwei großen Einschränkungen: Zum Programmieren der Uhr ist nicht nur ein PC mit Windows 98 oder älter nötig, sondern auch ein Röhrenmonitor. Für Retro-Fans ist das vielleicht kein Problem, viele Nutzer haben ihre alte Hardware allerdings mittlerweile entsorgt. Zwar lässt sich die Data Link auch ohne Programmierung als normale Digitaluhr nutzen, dabei geht aber eine Menge Spaß verloren.

  • Bill Gates während der Präsentation am 21. Juni 1994. (Bild: Reuters)
  • Auf den ersten Blick wirkt die Data Link von Timex wie eine herkömmliche Digitaluhr aus den 1990er Jahren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schriftzug von Microsoft und der Lichtsensor verraten aber, dass in der Uhr mehr steckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über eine Software, hier im Hintergrund zu sehen, können Nutzer Termine, Telefonnummern und andere Daten auf die Uhr spielen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Übertragung erfolgt drahtlos über einen Röhrenmonitor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Uhr werden verschiedenen Informationen dargestellt: Die kleine Hand erinnert uns an einen bevorstehenden Geburtstag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Data Link (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Data Link und ihre Nachfolger sind von verschiedenen Astronauten und Kosmonauten im All getragen worden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Data Link und ihre Nachfolger sind von verschiedenen Astronauten und Kosmonauten im All getragen worden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Programmiert kann die Uhr über den Gimmick-Faktor hinaus im Alltag wirklich nützlich sein, etwa wenn sie uns an eine Verabredung oder einen Geburtstag erinnert. Noch interessanter sind die etwas teureren Modelle mit mehr Speicher, also die Data Link 150 und 150s. Auf diese können kleine Apps gespielt werden, was wir mit unserem Modell 50 leider nicht ausprobieren konnten.

Wer alte und skurrile Hardware mag, wird die Data Link lieben - und die notwendige Hardware zur Programmierung womöglich noch zu Hause haben. Vor 25 Jahren war die Uhr ein exotisches Stück Technik, heute sind Smartwatches im Alltag etabliert. Die Data Link hat auf ihre Weise daran Anteil.

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 Die Daten flackern über den Röhrenbildschirm
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EdRoxter 28. Jun 2019

Korrekt - hierzu ist es auch sehr praktisch, dass man bei einigen Banken die...

PSmith 27. Jun 2019

Einfach mal hier nachschauen: http://feryance.com/timex-datalink/

lgo 27. Jun 2019

Naja, meines auch - aber wie gesagt: _wenn_ die Services abgeschaltet werden... was ja...

Kondratieff 26. Jun 2019

+1

sampleman 19. Jun 2019

Ich hatte die Data-Link-Uhr auch, sie konnte zum Beispiel solche Sachen wie einen in 14...



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