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Time of flight: iPhone soll 3D-Kamera zur Raumvermessung erhalten

Auf der Rückseite der übernächsten iPhone-Generation könnte ein Kameratyp sein, der nicht für Fotos, sondern für die Vermessung von Räumen gedacht ist. Damit könnte Augmented Reality besser umgesetzt werden.
/ Andreas Donath
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Distanzbild aufgenommen mit TOF-Kamera (Bild: Captaindistance)
Distanzbild aufgenommen mit TOF-Kamera Bild: Captaindistance / CC-BY 3.0

Das iPhone soll 2020 eine rückseitige 3D-Kamera erhalten, die nach dem Laufzeitverfahren arbeitet. Das berichtet die taiwanische Digitimes(öffnet im neuen Fenster) . Beim sogenannten Time-of-flight-Verfahren(öffnet im neuen Fenster) (TOF) wird ein Raum mit einem Lichtpuls ausgeleuchtet, und die Kamera misst für jeden Bildpunkt die Zeit, die das Licht bis zum Objekt und wieder zurück braucht. So wird der Raum dreidimensional erfasst. Dies geschieht anders als bei einem Laserscanner nicht zeilenweise, sondern mit einer einzelnen Aufnahme oder je nach Implementierung mit einigen wenigen Aufnahmen.

Nach Angaben von Informanten aus der Lieferkette soll Apple seine Partner angewiesen haben, entsprechende Laserdioden zu beschaffen.

Das seit dem iPhone X eingesetzte Truedepth-Verfahren kann im Gegensatz zum Time-of-flight-Verfahren nur Distanzen von wenigen Zentimetern erfassen, das neue System soll auf mehreren Metern Entfernung arbeiten können.

Mit einer genauen Kartografierung der Umgebung könnten Augmented-Reality-Funktionen präziser arbeiten, virtuelle Objekte genauer in die reale Welt einfügen und sogar Personen erkennen.


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