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Zurück zur Schildkröte: Die schwimmt davon, wir folgen ihr zu einer Gruppe Artgenossen und beobachten einige Minuten lang, wie die Panzertiere im sonnendurchfluteten Meer ihre Kreise ziehen - da werden sie plötzlich nervös. Aus dem Hintergrund nähert sich ein Pliosaurus, 14 Meter lang und hungrig. Wir ziehen uns zurück, während der mächtige Jäger eine Schildkröte nach der anderen mit seinen dolchartigen Zähnen knackt. Nichts wie weg hier zum nächsten Marker auf der Suche nach dem Leedsichthys.

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Sterben oder ballern können wir in Time Machine VR nicht. Wer sich dem Pliosaurus zu sehr nähert, wird attackiert und schlussendlich ein paar Meter weiter hinten wieder abgesetzt. Unsere Waffe ist die Option, die Zeit für wenige Sekunden nahezu stillstehen zu lassen - so entgehen wir dem riesigen Reptil. Unser flugs aktivierter Bewegungstracker spürt schließlich den Leedsichthys auf - was ein Gigant! Umso absurder wirkt unsere Aufgabe: Wir sollen in das Maul des Fisches schwimmen, um ihn zu scannen. Mit einem mulmigen Gefühl wagen wir uns hinein und schnell wieder hinaus, das Kribbeln hält aber noch einige Minuten an. Und das war erst der Anfang unserer Forschungen.

Im Verlauf des Spiels erkunden wir weitere Zeitabschnitte in der Vergangenheit: Eine Mission führt uns in die Oberkreide, wo wir pinguinartige Hesperornise beim Fischfang beobachten und per Echolot die Halswirbel eines Elasmosaurus zählen. Der hat satte 72 Stück - Menschen und Giraffen nur sieben. Im Jura legen wir uns mit einem als Köder präparierten Kadaver auf die Lauer, um krokodilähnliche Dakosaurier bei ihrem Fressverhalten zu studieren. Die Biester knacken mit ihren enorm starken Kiefern sogar das steinharte Gehäuse eines Titaniten, einem Kopffüßer.

  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
(Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Schlussendlich wagen wir uns wieder in die Kreidezeit, wo wir einem Mosasaurus in tiefes Wasser folgen - keine gute Idee bei einem fleischfressenden Meeresreptil mit fast 20 Metern Länge. Wer nach diesem Abenteuer tief Luft geholt hat, kann noch ein paar weitere Kreaturen erforschen und sie danach in der Dinodex genannten Übersicht in Ruhe betrachten. Insgesamt beschäftigt der Early Access drei Stunden und doppelt so lange, wenn alles erkundet wird. Die Story wird dadurch aber nicht vorangetrieben.

Für das finale Spiel plant Minority zusätzliche Meere der Vergangenheit und natürlich ihre Bewohner. Beispielsweise verraten Screenshots, dass ein Megalodon-Hai auf dem Forschungsplan steht. Time Machine VR soll im Frühling bei Steam erscheinen, derzeit kostet der Early Access 20 Euro. Wir empfehlen die kostenlose Demo, denn eine interaktive BBC-Doku mit prähistorischen Kreaturen ist nicht jedermanns Sache - unsere aber definitiv.

 Time Machine VR angespielt: Wir tauchen mit den Monstern der Tiefe
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Pulsar 05. Feb 2016

Bisher kam mir VR tatsächlich 'nur' für Shooter und CAD-Anwendungen sinnvoll vor. Mit dem...

jb (Golem.de) 05. Feb 2016

Sind geändert, danke für den Hinweis!


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