Abo
  • Services:
Anzeige
Tim Cook
Tim Cook (Bild: Apple)

Time Capsule: Apple wegen Hardwareausfall auf Schmerzensgeld verklagt

Tim Cook
Tim Cook (Bild: Apple)

Der kanadische Anwalt Perminder Tung verlor durch einen Hardwarefehler seiner Time Capsule die Babyfotos seines Sohnes. Er verklagt nun Apple auf einen Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 kanadischen Dollar.

Die Time Capsule des kanadischen Anwalts Perminder Tung ging durch einen Hardwarefehler kaputt, so dass die Daten nach Angaben des von Tung aufgesuchten Apple Stores unrettbar verloren gingen, die auf der 500 GByte großen Festplatte des Geräts gespeichert waren. Er verwendete das Gerät zum Backup von zwei Macbooks und eines iPhones.

Anzeige

Darauf waren unter anderem die Babyfotos seines Sohnes gespeichert. Als die Apple-Backuplösung kaputtging, wurde eine alternative Hardware zum Sichern angeschafft. Das iPhone, auf dem die Fotos ebenfalls gespeichert waren, versagte vor dem ersten Sicherungslauf seinen Dienst, so dass das einzige Backup auf der Time Capsule liegt, gab Tung an.

Vor einigen Jahren gab Apple zu, dass Time Capsules, die zwischen Februar und Juni 2008 gefertigt wurden, einen Designfehler aufwiesen. Sie wurden kostenlos repariert beziehungsweise ersetzt. Die Time Caspule von Tung gehörte jedoch nicht zu den Geräten, die damals ausgetauscht wurden.

Mittlerweile sei die Rückruffrist abgelaufen, teilte der Apple Store Tung mit. Daraufhin verklagte er Apple auf Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 kanadischen Dollar. Die Summe entspricht ungefähr 19.300 Euro. Die Klageschrift ist auf der Website des kanadischen Nachrichtenangebots CBC News online einsehbar.

Apple schreibt auf seiner deutschen und auch auf seiner englischsprachigen Website, dass die Festplatte in den aktuellen Time-Capsule-Laufwerken Serverniveau hat. Das französische Blog MacBidoulle nahm die Geräte Mitte 2011 auseinander und fand eine Festplatte des Typs Caviar Green von Western Digital vor. Eine Festplatte auf Serverniveau ist das nach Ansicht der Blogautoren nicht, weil der Hersteller keine MTBF-Zeit für seine Hardware angibt. MTBF steht für "Mean Time Between Failures" und gibt die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen an. Bei echten Serverplatten ist es üblich, diesen Wert anzugeben, um die Zuverlässigkeit der Platten einschätzen und mit anderen Modellen vergleichen zu können.


eye home zur Startseite
Netspy 19. Jun 2012

Ich kann beim besten Willen keine Quelle von dir finden. Die WD-Seiten wirst du ja wohl...

My2Cents 19. Jun 2012

Er hat seine Geräte auf ein Backupmedium gesichert. Damit ist er schon besser als 85...

neocron 19. Jun 2012

da er anwalt ist, glaube ich, dass er weiss, dass hoehere werte bei diesem szenario...

Replay 19. Jun 2012

DVDs und BluRays? Als Archiv? Das ist, gelinde gesagt, leichtsinnig. Als Archiv eignet...

Brainfreeze 18. Jun 2012

Und wonach klingt für Dich Time Machine? ;-)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. SCA Schucker GmbH & Co. KG, Bretten
  2. Zühlke Engineering GmbH, Eschborn bei Frankfurt am Main
  3. CGM LAB Deutschland GmbH, Koblenz
  4. Continental AG, Frankfurt am Main


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Gigabyte GTX 1060 Windforce OC 3G 199,90€, GTX 1060 6G 299,00€)
  2. (u. a. Core i7-7700K 299,00€, Asus Strix Z270F Gaming 159,90€)
  3. (u. a. Ballistix 16 GB DDR4-2666 124,90€, G.Skill 16 GB DDR4-3200 179,90€)

Folgen Sie uns
       


  1. Umweltbundesamt

    Software-Updates für Diesel reichen nicht

  2. Acer Nitro 5 Spin

    Auf dem Gaming-Convertible spielen und zeichnen

  3. Galaxy Note 8 im Hands on

    Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  4. Microsoft

    Git-Umzug von Windows-Team abgeschlossen

  5. Play Store

    Google entfernt 500 Android-Apps mit 100 Millionen Downloads

  6. DreamHost

    US-Regierung will nun doch keine Daten von Trump-Gegnern

  7. Project Brainwave

    Microsoft beschleunigt KI-Technik mit Cloud-FPGAs

  8. Microsoft

    Im Windows Store gibt es viele illegale Streaming-Apps

  9. Alpha-One

    Lamborghini-Smartphone für über 2.000 Euro vorgestellt

  10. Wireless-AC 9560

    Intel packt WLAN in den Prozessor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Vega 64 Strix ausprobiert Asus' Radeon macht fast alles besser
  2. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  3. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Nutze die G403 wireless

    MarioWario | 21:08

  2. Re: Was passiert wenn der nachträglich patentiert?

    /mecki78 | 21:07

  3. Re: Das letzte Windows...

    FreiGeistler | 21:05

  4. Re: Das ist nicht die Lösung... wieder nur eine...

    rabatz | 21:05

  5. Re: Gehts noch?

    plutoniumsulfat | 21:03


  1. 17:51

  2. 17:08

  3. 17:00

  4. 16:55

  5. 16:38

  6. 16:08

  7. 15:54

  8. 14:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel