• IT-Karriere:
  • Services:

Tim Sweeney: Weiter Streit um den Epic Games Store

Der Chef von Epic Games diskutiert mit der Community über seinen neuen Store. Unter anderem will Tim Sweeney keine Exklusivspiele mehr anbieten - falls Konkurrent Steam seine Provisionen senkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Launcher des Epic Games Store
Launcher des Epic Games Store (Bild: Epic Games)

Eines kann man Tim Sweeney von Epic Games, nicht vorwerfen: Anders als die meisten anderen Chefs großer Firmen sucht er immer wieder den direkten Kundenkontakt. Jetzt hat er dabei auf Twitter eine Ankündigung zum Thema der umstrittenen Exklusivspiele im Epic Games Store gemacht: "Wenn Steam für alle Entwickler und Publisher einen Umsatzanteil von 88 Prozent ohne größere Einschränkungen festschreibt, würde Epic sich von Exklusivspielen verabschieden und darüber nachdenken, unsere eigenen Spiele auf Steam zu stellen."

Stellenmarkt
  1. H. Marahrens Schilderwerk Siebdruckerei Stempel GmbH, Bremen
  2. Schüco International KG, Bielefeld

Hintergrund: Während der Anbieter eines Spiels im Epic Games Store bei jedem Verkauf 88 Prozent vom Umsatzerlös bekommt, sind es bei Steam abhängig vom Umsatz lediglich 70 bis 80 Prozent - die allermeisten kleinen und mittleren Entwicklerstudios erhalten nur den niedrigeren Anteil. Sweeny bezeichnet die 30 Prozent Provision von Steam als "enormen Aufschlag".

In dem Thread gibt der Chef von Epic Games einen Einblick in seine Kalkulation: Demnach setzen sich die 12 Prozent, die sein Unternehmen als Provision verlangt, aus 2,5 bis 3,5 Prozent für den Zahlungsdienstleister, 1 bis 1,5 Prozent für den Kundendienst und 1 Prozent für das Content Delivery Network zusammen - macht maximal sechs Prozent, als Anteil für Epic bleiben also ebenfalls sechs Prozent (Sweeney selbst nennt 5 Prozent, aber die Differenz dürfte primär eine Folge von Rundungen sein).

Diese Zahlen decken sich ziemlich genau mit denen, die andere Branchenteilnehmer auf Vorträgen oder unter der Hand für vergleichbare Fälle nennen. Mit den verbliebenen 5 oder 6 Prozent muss Epic Games noch weitere Kosten und seine Mitarbeiter bezahlen, der tatsächliche Gewinn dürfte also niedriger ausfallen.

Valve als Betreiber von Steam hat sich an den Diskussionen um die PC-Downloadplattformen bislang nicht öffentlich beteiligt. Das Unternehmen dürfte allerdings genau verfolgen, wie sich der Markt entwickelt. Epic Games hatte in den vergangenen Monaten einige große Spiele exklusiv in sein Angebot aufgenommen, darunter Anno 1800, Metro Exodus und The Division 2.

Außerdem gibt es in dem Store regelmäßig recht hochkarätige Spiele, die kostenlos heruntergeladen werden können. Das ist derzeit etwa Transistor - allerdings sind dafür eine Anmeldung und die Installation des Launchers von Epic nötig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,49€
  2. 34,99€
  3. 0,45€
  4. 33,99€

theSens 01. Mai 2019

Für die, die damir aufgewachsen sind vielleicht. Der heutige User hat mit dem was wir...

Clown 01. Mai 2019

Das sind sie natürlich mitnichten. Womit schon mal klar gestellt ist, dass der Preis...

nnxbtz 30. Apr 2019

Zu letzterem: Das ist leider Buchstäblich so zu verstehen, dank der Gesetze dort. Eine...

Proctrap 28. Apr 2019

glaube eher dass dem der Arsch auf Grundeis gegangen ist, manche Titel sollen gerade mal...

DreiChinesenMit... 26. Apr 2019

Ich weiss nicht, ob man damit auch einkaufen kann aber es gibt eine browser Erweiterung...


Folgen Sie uns
       


iPad 8 und iPad OS 14 im Test: Kritzeln auf dem iPad
iPad 8 und iPad OS 14 im Test
Kritzeln auf dem iPad

Das neue iPad 8 ist ein eher unauffälliger Refresh seines Vorgängers, bleibt aber eines der lohnenswertesten Tablets. Mit iPad OS 14 bekommt zudem der Apple Pencil spannende neue Funktionen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad-Betriebssystem iPadOS 14 macht Platz am Rand
  2. Zehntes Jubiläum Auch Microsoft hat das erste iPad überrascht

Leben auf dem Ozean: Reif für die autarke Insel
Leben auf dem Ozean
Reif für die autarke Insel

Die nachhaltige Heimat der Zukunft? Ein EU-Projekt forscht an modularen schwimmenden Inseln, die ihre Energie selbst erzeugen.
Ein Bericht von Monika Rößiger

  1. Umweltschutz Verbrennerverbot ab 2035 in Kalifornien
  2. Mindestens 55 Prozent Von der Leyen verschärft EU-Klimaziele deutlich
  3. Klimaschutz Studie fordert Verkaufsverbot für Verbrenner ab 2028

Thinkpad T14s (AMD) im Test: Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen
Thinkpad T14s (AMD) im Test
Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen

Sechs Kerne und die beste Tastatur: Durch AMDs Renoir gehört das Thinkpad T14s zu Lenovos besten Geräten - trotz verlötetem RAM.
Ein Test von Oliver Nickel und Marc Sauter

  1. Lenovo Auch die zweite Thinkbook-Generation startet bei 820 Euro
  2. Ubuntu Lenovo baut sein Linux-Angebot massiv aus
  3. Yoga (Slim) 9i Tiger-Lake-Notebooks mit hellem 4K-Display

    •  /