Abo
  • Services:
Anzeige
Tim Sweeney, Chef von Epic Games
Tim Sweeney, Chef von Epic Games (Bild: Epic Games)

Tim Sweeney: "Microsoft will Steam zerstören"

Tim Sweeney, Chef von Epic Games
Tim Sweeney, Chef von Epic Games (Bild: Epic Games)

In spätestens fünf Jahren macht die Verwendung von Steam unter Windows keinen Spaß mehr - und die Nutzer wechseln zum Windows Store: An diesem Ziel will Microsoft nach Auffassung von Epic-Chef Tim Sweeney nach und nach arbeiten.

"Ganz langsam, über die nächsten fünf Jahre, werden sie Steam nach und nach mit Updates für Windows 10 zerstören": Diesen Plan verfolge Microsoft - behauptet jedenfalls Tim Sweeney, Chef von Epic Games und damit immerhin ein Insider der Spielebranche, in einem aktuellen Interview. Sweeney glaubt, dass die Nutzer irgendwann so genervt von Steam sein sollen, dass sie freiwillig zum Store von Windows wechseln.

Anzeige

Sweeney warnt schon länger davor, dass es Microsofts Ziel sei, seinem Store eine Art Monopol auf seinem Betriebssystem zu verschaffen - ganz ähnlich, wie es Apple mit dem App Store auf iOS genießt.

Ein wesentliches Element des Plans von Microsoft ist laut dem Epic-Chef das Format Universal Windows Platform, das nach und nach Win32-Anwendungen ablöst. UWP kann zwar auch jenseits des Windows Store verwendet werden, aber das ist jetzt schon kompliziert und wird nach Meinung von Sweeney auch immer aufwendiger.

Microsoft werde auch im Fall von Steam darauf achten, dass es grundsätzlich immer verwendet werden könne, glaubt er. "Aber in fünf Jahren werden die Leute von den ganzen Inkompatibilitäten so genervt sein, dass der Windows Store wie die perfekte Alternative wirkt."

Die PR-Offensive läuft laut Sweeney

Bereits jetzt sei Microsoft darum bemüht, durch geschickte PR in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, dass die Firma ein echtes Interesse daran habe, Windows als offene Plattform zu erhalten. Das sei aber nicht wahr.

In den sozialen Medien muss sich Sweeney viel Spott für seine Warnungen anhören. Der sonst geschätzte Programmierer gilt vielen in diesem Punkt als Verschwörungstheoretiker. Wirklich schaden können seine Thesen aber kaum - im besten Fall sensibilisieren sie die Öffentlichkeit.

Falls Microsoft übrigens die geschilderten Pläne wirklich verfolgt, sollte die Firma vielleicht erst einmal den Windows Store überarbeiten. Derzeit kann der nämlich mit Steam weder beim Angebot, noch bei der Bedienung oder gar den Preisen mithalten.


eye home zur Startseite
wynillo 05. Aug 2016

Der Unterschied ist, dass Steam ein seeehr integraler Bestandteil vieler Leute ist und...

Friko44 30. Jul 2016

unzufriedener Windows-Normaluser mit Wechselwillen: "Häh?!" Durchklick-Installation...

Atalanttore 28. Jul 2016

Linux ist nur ein Betriebssystem-Kernel inkl. vieler Treiber und da gibt es eigentlich...

The_Soap92 28. Jul 2016

Wenn keine Anwendungen mehr für Windows gemacht werden und dann keiner mehr Windows...

Cok3.Zer0 28. Jul 2016

Also Sankt Petersburg ist überhaupt nicht günstig. Wenn die Ukrainekrise nicht wäre, wäre...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Bodensee, Salem
  2. DATAGROUP Köln GmbH, München
  3. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  4. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (-15%) 16,99€
  3. 32,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  2. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  3. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  4. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  5. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  6. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  7. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  8. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  9. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  10. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Steht doch auf der Datenschutz-Seite von Apple...

    xeneo23 | 04:15

  2. kt

    xeneo23 | 04:14

  3. Re: Richtig so, FDP!

    teenriot* | 03:33

  4. Re: Jedes geschlossene System

    DAUVersteher | 03:22

  5. Re: "fehlenden Tiefbaukapazitäten *in Deutschland*"

    DAUVersteher | 02:52


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel