TIM: KKR macht 33-Milliarden-Euro-Angebot für Telecom Italia

Der Wert der Telecom Italia (TIM) ist stark geschrumpft. Der Beteiligungskonzern KKR will das jetzt ausnutzen und den Festnetz- und Mobilfunk-Betreiber übernehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Luigi Gubitosi/Chef von TIM
Luigi Gubitosi/Chef von TIM (Bild: TIM)

Der Beteiligungskonzern KKR aus den USA will Telecom Italia (TIM) übernehmen. Das gab TIM am Abend des 21. November 2021 bekannt. Das Angebot liegt bei 0,505 Euro pro Aktie, ein Aufschlag von 45 Prozent auf den letzten Schlusskurs des Unternehmens vom Freitag. Damit wird TIM mit 10,7 Milliarden Euro bewertet. Die Nettoverschuldung beträgt zusätzlich rund 22,5 Milliarden Euro.

Stellenmarkt
  1. Storage & Backup Architect (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Leinfelden-Echterdingen
  2. Cyber Security Consultant (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

TIM erklärte, das KKR-Angebot sei nicht feindlich und müsse von den Vorstandsmitgliedern des Unternehmens genehmigt werden. Ziel sei, TIM von der Börse zu nehmen. Dazu sei eine vierwöchige Due Diligence vereinbart worden. Zudem ist die Zustimmung der italienischen Regierung nötig, die über ein Vetorecht verfügt.

KKR besitzt bereits seit Juli 2020 einen Anteil von 37,5 Prozent am sogenannten Last-Mile-Grid von TIM. Hier wurden laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters 1,8 Milliarden Euro für den Bereich vom Verteilerschrank bis ins Haus gezahlt.

Börsenkurs von TIM dramatisch eingebrochen

Der TIM-Vorstand gab keine Auskunft darüber, ob man dem Angebot zustimmen wolle. Das KKR-Angebot wecke laut Informationen der britischen Financial Times auch das Interesse konkurrierender Fonds, wobei CVC und Advent laut einem CVC-Sprecher in Mailand "offen" für Gespräche mit den Anteilseignern seien.

Golem Akademie
  1. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Telecom Italia war in den 1990er Jahren eines von Europas wertvollsten Telekommunikationsunternehmen. Der Aktienkurs von TIM sank seit Juni dieses Jahres nach mehreren Gewinnwarnungen um ein Viertel und ist seit dem Jahr 2018 um fast zwei Drittel zurückgegangen.

Der französische Investor Vivendi ist mit 24 Prozent der größte Aktionär von TIM, gefolgt vom staatlichen Kreditgeber Cassa Depositi e Prestiti, der rund zehn Prozent besitzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
Artikel
  1. CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
    CoreELEC/LibreELEC
    Smart-TV mal anders

    Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
    Eine Anleitung von Sebastian Hammer

  2. Weltraumteleskop: Hubble ist wieder im Einsatz
    Weltraumteleskop
    Hubble ist wieder im Einsatz

    Mit einer neuen Software sollen die Instrumente des Weltraumteleskops künftig auch trotz bestimmter Fehler weiter arbeiten.

  3. Ubisoft Blue Byte: Anno 1800 muss in die Verlängerung
    Ubisoft Blue Byte
    Anno 1800 muss in die Verlängerung

    Vorerst gibt es kein neues Anno und auch kein Die Siedler: Ubisoft Blue Byte kündigt für 2022 eine vierte Season für Anno 1800 an.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /