Tim Höttges: Telekom sieht sich bei Investitionen am Anschlag

Die Deutsche Telekom holt beim Glasfaser-Ausbau deutlich auf. Und sie braucht Partner, um mehr zu leisten.

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Telekom-Chef Tim Höttges (links) und Finanzchef Christian P. Illek
Telekom-Chef Tim Höttges (links) und Finanzchef Christian P. Illek (Bild: Deutsche Telekom)

Der größte Netzbetreiber in Deutschland hat bei den Investitionen seit Jahren ein Limit erreicht. Das sagte Konzernchef Tim Höttges am 12. November 2021 bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Die Gründung von Glasfaserplus mit dem australischen Pensionsfonds IFM Global Infrastructure Fund, zeige, dass man neue Wege gehe, um schnell die Mittel für den Netzausbau zu mobilisieren.

"Mit unseren eigenen Investitionen bewegen wir uns am Anschlag, seit Jahren. Wir bauen aus, so viel wir können. Unsere Techniker und Planer, die Tiefbau-Teams, sie alle arbeiten am Anschlag", betonte Höttges. Der Konzern hat nach der Übernahme des Netzbetreibers T-Mobile US von der japanischen Softbank gewachsene Schulden in Höhe von insgesamt rund 128 Milliarden Euro, was den finanziellen Spielraum des Netzbetreibers einschränkt.

Die Konkurrenten der Telekom im Branchenverband VATM betonten dagegen zuletzt Ende Oktober 2021: "Die Investitionen belaufen sich auf 10,8 Milliarden Euro. Den deutlichen größeren Anteil tragen dabei mit 6,2 Milliarden Euro die Wettbewerber."

Telekom: Einmillionster neuer Glasfaseranschluss

Höttges gab bekannt, dass die Telekom im Festnetz in diesem Jahr bei FTTH (Fiber To The Home) einen Meilenstein erreicht habe: "Wir haben dieser Tage den einmillionsten neuen Glasfaseranschluss in diesem Jahr in Deutschland gelegt. Damit liegen wir voll im Plan, bis zum Jahresende 1,2 Millionen neue Anschlüsse gebaut zu haben."

"Die Zahl der glasfaserbasierten Anschlüsse stieg im dritten Quartal um 276.000. Das ist im Jahresvergleich ein Zuwachs um 1,35 Millionen Anschlüsse. Das Wachstum bei den eigenen Neukunden lag dabei mit 204.000 weiterhin sehr hoch", sagte Finanzchef Christian P. Illek. "Im Jahresvergleich haben wir rund eine halbe Million neue Supervectoring-Anschlüsse realisiert. Der Bestand liegt jetzt bei über einer Million." Das sei im Stichtagsvergleich ein Zuwachs von 80 Prozent.

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