Tim Höttges: Telekom hat Vectoring-Ausbau abgeschlossen

Die Telekom unterstreicht auf ihrem Netzetag ihre Ziele für den Ausbau im Festnetz und Mobilfunk. FTTH und 5G stehen im Zentrum.

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Netzetag der Telekom mit dem Führungsteam
Netzetag der Telekom mit dem Führungsteam (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will zukünftig im Schnitt rund zwei Millionen Haushalte pro Jahr mit FTTH (Fiber To The Home) ausstatten. Das unterstrich das Unternehmen am 8. Dezember 2020. Konzernchef Tim Höttges sagte: "Wir haben die IP-Umstellung, den Vectoring- und Super-Vectoring-Ausbau abgeschlossen und machen so Mittel frei für Glasfaser."

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Es sei richtig gewesen, Glasfaser in jede Straße zu legen und somit schnelles Netz von der Telekom für über 80 Prozent aller Haushalte zu ermöglichen, sagte Höttges über den umstrittenen Vectoring-Ausbau. "Jetzt kommen die nächsten Schritte: Glasfaser bis ins Haus und 5G." Dabei gehe es um den digitalisierten Ausbau mit modernen Telekom-Kamerawagen, deren Daten auch die Kommunen entsprechend digital verarbeiten müssten. Kritiker sehen im Vectoring-Ausbau eine Bremse für den Glasfaserausbau.

In diesem Jahr hat die Telekom nach eigenen Angaben für rund 600.000 Haushalte die Möglichkeit geschaffen, Glasfaseranschlüsse zu nutzen. Das ist mehr als eine Verdopplung zum Vorjahr mit 270.000. Insgesamt bietet die Telekom jetzt zwei Millionen Haushalten einen FTTH-Anschluss an. Verglichen mit der Kundenzahl ist das immer noch sehr gering. Aktuell hat die Telekom 575.000 Kilometer Glasfaser verlegt, aber meist nicht bis ins Haus. Einen hohen Anteil machen dabei auch Neubaugebiete aus. Bis 2023 sollen zudem 3000 Gewerbegebiete Anschluss ans Glasfasernetz erhalten.

Zukünftig gehe es neben dem Verlegen von Glasfaser darum, FTTH-Anschlüsse in hoher Stückzahl zu produzieren. Es entstehe eine Fiber Factory, in der rund 13.000 Beschäftigte der Telekom Technik eingesetzt werden, sagte der neue Telekom-Deutschland-Chef Srini Gopalan.

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Alle UMTS-Standorte in Deutschland sollen bis Mitte des Jahres mit 5G aufgerüstet werden, erklärte Claudia Nemat, Vorstand Technologie und Innovation bei der Telekom. An den Stellen, wo die Ankerfrequenzen dies nicht zuließen, komme LTE. Neu sind die 5G-Antennen in der leistungsfähigen 3,6-GHz-Frequenz in Bremen, Hannover und Nürnberg.

Die Telekom plant im Jahr 2021 die erste Implementierung von Open RAN in Neubrandenburg. Hier sollen in weiteren Schritten bis zu 25 O-RAN-kompatible Standorte im Wirknetzbetrieb mit 4G/5G-Technologie zusammenkommen. Dabei sind Kooperationen mit Herstellern wie Dell, Fujitsu, NEC, Nokia, Mavenir und anderen im Gespräch, betonte Nemat. Neubrandenburg werde Open-RAN City.

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Peter1965 13. Dez 2020

Ich wohne in einem Gebiet, in dem die Telekom den Ausbau mit ELER-Fördermitteln...

Faksimile 13. Dez 2020

Pustekuchen. Auch im Nahbereich wurden hier die KVz zu MFG mit GF-Speisung umgerüstet.

Faksimile 13. Dez 2020

Das muss er doch überhaupt nicht. Er kann seinen Vertrag beenden und zum Schluß noch...

M.P. 09. Dez 2020

In den beiden Kabelverzweigern der Straße, in der ich wohne liegt keine Glasfaser - und...

Faksimile 09. Dez 2020

Niemand hat etwas dagegen, das Geld verdient wird. Es ist aber immer auch noch die Frage...



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