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Tim Cook: Apple deutet Investitionen in generative KI an

Bei Apples Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen hat Tim Cook Einblicke in den wachsenden Fokus des Unternehmens auf künstliche Intelligenz gegeben.
/ Andreas Donath
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Apple steigt in generative KI ein. (Bild: KI-generiert mit Dall-E3)
Apple steigt in generative KI ein. Bild: KI-generiert mit Dall-E3

Apple investiert in generative KI, auch wenn noch keine damit ausgestatteten Produkte auf dem Markt sind. Obwohl er sich wie üblich über zukünftige Pläne bedeckt hielt, machte Apple-Chef Tim Cook anlässlich der Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse in einer Telefonkonferenz(öffnet im neuen Fenster) deutlich, dass Apple große Ambitionen habe, KI in seinen Produkten einzusetzen.

Cook betonte, wie wichtig KI bereits für Angebote wie die persönliche Stimme und die Live-Voicemail-Funktion des iPhones seien. "Diese wären ohne KI nicht möglich. Das gilt auch für die lebensrettenden Funktionen der Uhr und des Telefons, wie die Sturzerkennung, die Unfallerkennung und das EKG. Die grundlegende Technologie dahinter ist KI und maschinelles Lernen" , sagte Cook.

Anspielungen auf Investitionen in KI

Auf die direkte Frage nach generativer KI, und wie Apple diese monetarisieren könnte, nannte Cook keine Einzelheiten, deutete aber an, es würden erhebliche Investitionen getätigt. "Wir investieren eine ganze Menge. Wir werden es verantwortungsbewusst tun. Sie werden im Laufe der Zeit Produktverbesserungen sehen, bei denen diese Technologien im Mittelpunkt stehen."

Diese Aussagen decken sich mit einem Bericht von Apple-Analyst Ming-Chi Kuo(öffnet im neuen Fenster) , wonach Apple im Jahr 2024 mehrere Milliarden US-Dollar für Hardware zur Unterstützung der KI-Entwicklung ausgeben könnte, insbesondere für Server, die für das Training generativer KI-Modelle optimiert seien.

Apple könnte in diesem Jahr zwischen 2.000 und 3.000 Server kaufen und bis zu 20.000 im nächsten Jahr. Kuo schätzt, dass Apple-Server mit Nvidias HGX H100 8-GPU(öffnet im neuen Fenster) kaufe, wobei das Unternehmen plant, nächstes Jahr auf B100(öffnet im neuen Fenster) aufzurüsten. Nvidia nennt seine H100 eine KI-Supercomputing-Plattform, jedes Exemplar kostet etwa 250.000 US-Dollar.


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