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Apple-Chef: Cook regt sich über Kritik an Nachhaltigkeitsstrategie auf

Nachhaltigkeit kostet manchmal Geld, und genau das störte eine Anlegergruppe auf Apples Aktionärsversammlung. Ein Vertreter der Gruppe forderte von Apple eine Aufschlüsselung der Kosten und die Rückkehr zu rein gewinnorientierten Projekten - keine Option für Tim Cook.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples CEO Tim Cook
Apples CEO Tim Cook (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Nachhaltige Projekte sind nicht immer auch gewinnsteigernd. Investitionen beispielsweise in Solarenergie rentieren sich womöglich erst, wenn fossile Brennstoffe oder Emissionsrechte deutlich teurer werden. Einer Anlegergruppe von Apple-Aktien missfällt das, sie wollte das Unternehmen, das beispielsweise in Solarenergie investiert, dazu zwingen, die Kosten für solche Projekte offenzulegen und wenn sie nicht rentabel sind, sie nicht mehr verfolgen.

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Die Forderung der konservativen NCPPR-Gruppe (National Center for Public Policy Research) sorgte dafür, dass Apples Chef Tim Cook, der normalerweise als besonnen gilt, scharfe Töne anschlug und den Anteilseignern sogar zum Aktienverkauf riet, wie die Website The Mac Observer berichtet. "Sollten Sie wollen, dass ich alles nur im Hinblick auf den Return on Investment mache, dann sollten Sie aus dem Investment aussteigen", empfahl Cook dem Bericht zufolge.

Apple habe vieles ohne Profitgedanken getan, behauptete Cook. "Wir wollen die Welt besser machen, als wir sie vorfanden".

Apple plant unter anderem ein Solarkraftwerk im US-Bundesstaat Nevada. Das Fort Churchill Solar Array solle eine Fläche von 55,4 Hektar haben und eine Leistung von 18 bis 20 Megawatt liefern. Das Kraftwerk werde im Jahr 43,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen, teilt Apple Mitte 2013 mit. In North Carolina betreibt Apple bereits ein Solarkraftwerk mit 20 Megawatt. Auch in Oregon setzt Apple auf erneuerbare Energien aus Windkraft, Sonne und Wasser. Die Projekte und weitere Maßnahmen werden in Apples jährlichem Environmental Footprint Report näher beschrieben (PDF). Die Kosten werden jedoch nicht erwähnt.

Der Antrag der NCPPR erregte zwar große Aufmerksamkeit, doch die anderen Aktionäre und ihre Vertreter konnte er nicht überzeugen. Knapp 3 Prozent stimmten dafür. Die NCPPR bestreitet, dass es einen Klimawandel gibt, der vom Menschen verursacht wird und fordert, dass sich Unternehmen rein auf den Profitgedanken konzentrieren.

Auf ihrer Website postuliert die NCPPR, dass Tim Cook die Aufgabe habe, für seine Investoren Geld zu machen. Wenn er lieber Chef des Sierra Clubs oder von Greenpeace sein wolle, solle er sich bewerben. Die NCPPR kritisierte außerdem eine fehlende Unternehmenstransparenz von Apple.

Buch über die Ära nach Steve Jobs erscheint im März

Ein neues Buch über Apple unter der Führung von Tim Cook von der Ex-Wall-Street Reporterin Yukari Iwatani Kane soll zeigen, dass der Apple-Chef das Unternehmen ganz anders führt als zuvor Steve Jobs. Cook strahle eine Zen-ähnliche Ruhe in Meetings aus, während Jobs durchaus Mitarbeiter angeschrieen und heruntergeputzt habe. Die Beschreibung passt nicht zu der beobachteten Ausnahmesituation beim Aktionärstreffen, die Cook offenbar stark emotionalisierte. Im Buch wird er als geradezu redefaul beschrieben, aber auch als kollegial und teamorientiert charakterisiert.

Cook sei ähnlich wie Jobs extrem detailversessen und habe die Gabe, Mitarbeiter mit wenigen Worten zu motivieren. Das Buch "Haunted Empire: Apple After Steve Jobs" wurde in Ausschnitten beim Wall Street Journal veröffentlicht und soll am 18. März 2014 in den USA erscheinen.



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KritikerKritiker 11. Mär 2014

Damit meine ich den Einfluss den Aktionäre nehmen können, ohne jegliche Bindung an...

Dopeusk18 07. Mär 2014

Warum liegt hier Stroh?

Tamashii 05. Mär 2014

Samsung Ok, aber Google? Wo lässt Du denn den Akku Deines Nexus 4 oder 5 wechseln? Bei...

Lemo 05. Mär 2014

Wobei nicht ganz klar wird ob die Bewertung nun Apple Inc oder Apple Marketplace...

DasVerderben 04. Mär 2014

Ja, und neuerdings auch so sympathische Roboter fürs sympathische US-Militär. Genau, die...


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