• IT-Karriere:
  • Services:

Tiktok und Co.: USA prüfen Verbot chinesischer Social-Media-Apps

Außenminister Mike Pompeo will Apps wie Tiktok möglicherweise wegen fehlender Datensicherheit sperren lassen. Die Betreiber versichern, die Daten würden nicht in China gespeichert.

Artikel veröffentlicht am ,
Schaut sich gerade wahrscheinlich nicht Tiktok an: Donald Trump.
Schaut sich gerade wahrscheinlich nicht Tiktok an: Donald Trump. (Bild: Reuters)

Der US-Außenminister Mike Pompeo hat in einem Interview auf Fox News erklärt, dass die US-Regierung prüft, ob chinesische Social-Media-Apps in den USA gesperrt werden sollten. "Wir nehmen das sehr ernst, wir prüfen das mit Sicherheit", erklärt Pompeo in dem Interview, wie CNBC berichtet.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Group, Frankfurt am Main
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

Der US-Außenminister wirft Apps wie beispielsweise Tiktok vor, Nutzerdaten an die chinesische Regierung weiterzugeben. Auf die Frage, ob US-Amerikaner sich Tiktok herunterladen sollten, antwortete Pompeo: "Nur, wenn sie ihre privaten Informationen an die kommunistische Partei Chinas geben wollen."

Der Betreiber von Tiktok, das Unternehmen Bytedance mit Sitz in Peking, widerspricht dieser Darstellung. Die Daten würden in den USA und als Backup in Singapur gespeichert. Die Nutzerdaten unterstünden zu keiner Zeit chinesischem Recht.

Teil eines umfassenden Handelskonflikts

Die Eskalation um chinesische Social-Media-Apps ist Teil eines umfassenden Handelskonflikts zwischen China und den USA. Im Fokus steht bislang Huawei, das seit Jahren wegen angeblicher Spionagevorwürfe unter einem US-Embargo steht. Mittlerweile wirken sich die Maßnahmen sichtbar auf das Geschäft des Unternehmens aus, Beweise für Spionagetätigkeiten gibt es bislang nicht.

Tiktok hat in den vergangenen Jahren weltweit stark expandiert. Im Mai 2020 wurde die App erstmals über zwei Milliarden Mal heruntergeladen. Der Betreiber bietet in China eine zensierte Version namens Douyin an.

Zeitgleich mit der Untersuchungsandrohung aus den USA hat Bytedance bekanntgegeben, dass sich das Unternehmen aufgrund des neuen Sicherheitsgesetzes binnen weniger Tage aus Hongkong zurückziehen werde. Das Gesetz würde es der chinesischen Regierung möglicherweise erlauben, Nutzerdaten einzusehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 60,99€ (Vergleichspreis 77,81€)
  2. (u. a. MX500 1 TB für 93,10€ mit Gutschein: NBBCRUCIALDAYS)
  3. (u. a. ASUS TUF Gaming VG32VQ1B WQHD/165 Hz für 330,45€ statt 389€ im Vergleich und Tastaturen...
  4. (u. a. The Crew 2 für 8,49€, Doom Eternal für 21,99€, Two Point Hospital für 8,29€, The...

Pflechtfild 07. Jul 2020 / Themenstart

Da gab es einen schönen Bericht heute im Deutschlandfunk. In China selbst gibt es kein...

Zockmock 07. Jul 2020 / Themenstart

Aber wenn China das macht ist es toll?

decaflon 07. Jul 2020 / Themenstart

Wieso die Grünen mit "ihren Verboten"? Was haben die Grünen denn verboten? Und wo? In...

Dampfplauderer 07. Jul 2020 / Themenstart

Marvin-42 07. Jul 2020 / Themenstart

wäre es konsequent gewesen, allen Datenkraken vorzuschreiben sich europäischem Recht zu...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


    •  /