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Tiger T7520: Unisoc integriert 5G-Modem in Smartphone-SoC

Bisher gab es von Unisoc nur ein dediziertes 5G-Modem, nun hat der chinesische Hersteller das 5G-Baseband in einen Chip integriert. Das SoC wird in einem sehr modernen 6-nm-EUV-Verfahren gefertigt.

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Tiger T7520
Tiger T7520 (Bild: Unisoc)

Unisoc, früher als Spreadtrum Communications bekannt, hat das Tiger T7520 vorgestellt: Das System-on-a-Chip für Smartphones ist ein 6-nm-EUV-Design und integriert ein 5G-Modem. Es folgt auf die Tiger-T7510-Plattform, bei der ein T710 als Application Processor und ein V510 als dediziertes 5G-Baseband kombiniert wurden. Die Tiger T7510 wird im Hisense F50 5G eingesetzt.

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Für das neue Tiger T7520 nennt Unisoc bisher nur die technischen Daten, jedoch keinen Zeitpunkt für Sampling oder Verfügbarkeit: Das SoC wird in einem unbekannten 6-nm-EUV-Verfahren produziert, als Hersteller des Chips mit extrem ultravioletter Beleuchtung kommen Samsung Foundry und TSMC infrage. Bisher ließ Unisoc mit 12 nm DUV (Immersionslithografie) produzieren.

Der Tiger T7520 nutzt vier Cortex-A76 und Cortex-A55 als CPU-Kerne mit unbekannten Taktraten, dazu kommt eine Mali-G57 als Grafikeinheit mit nicht genannter Shader-Cluster-Anzahl. Beim T710 waren es noch vier Cortex-A75 und vier Cortex-A55 samt einer PowerVR GM9446. Wieder mit im Chip steckt eine NPU (Neural Processing Unit) für künstliche Intelligenz, sie soll hinsichtlich der Teraops pro Watt eine um 50 Prozent gestiegene Energie-Effizienz aufweisen. Der ISP (Image Signal Processor) schafft 100-MPix-Aufnahmen, der Display-Controller kann 4K-Panels mit 120 Hz und HDR10+ ansteuern.

  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
  • Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)
Präsentation zum Tiger T7520 (Bild: Unisoc)

Für das integrierte 5G-Modem nennt Unisoc einen Uplink von bis zu 3,25 GBit/s. Das Multimode-Baseband unterstützt 2G bis 4G, zudem können FDD- und TDD-Frequenzblöcke gekoppelt werden. Dual-SIM sowie Dual-5G und Telefonieren über 5G New Radio(VoNR) gibt es ebenfalls. Im 5G-Betrieb beherrscht das 5G-Modem allerdings nur den Sub-6-GHz-Bereich ohne mmWave-Support.

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M.P. 02. Mär 2020

Die Features klingen ja schon sehr nach High-End, aber wenn der Support mit Datenblättern...


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