Tiger Lake H45: Intels 10-nm-Achtkerner sollen Ryzen überholen

Echte 10-nm-Octacores statt 14-nm-Backport: Die Tiger Lake H45 für Gaming-Notebooks schlagen Intel zufolge AMDs Ryzen 5000H (Cezanne).

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Die-Shot eines Tiger Lake H45
Die-Shot eines Tiger Lake H45 (Bild: Intel)

Intel hat die Tiger Lake H45 alias 11th Gen für leistungsstarke Notebooks vorgestellt. Es sind die ersten Prozessoren des Herstellers, die mit 10-nm-Technik gefertigt werden und acht Kerne aufweisen. Die bisherigen Tiger Lake U/Y und Tiger Lake H35 sind Quadcores, haben aber eine stärkere integrierte Grafikeinheit.

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Technisch ähneln die Tiger Lake H45 durchaus den Rocket Lake wie dem Core i9-11900K für Desktops: Es gibt acht CPU-Kerne mit Cypress/Willow-Cove-Technik, einen Speichercontroller für DDR4-3200, eine Xe-LP-Grafikeinheit mit 32 Ausführungseinheiten samt AV1-Decoding und 20 PCIe-Gen4-Lanes für dedizierte GPUs oder NVMe-SSDs.

Mit 190 mm² statt 270 mm² aber fällt der Octacore-Chip von Tiger Lake H45 signifikant kompakter aus als der achtkernige Rocket Lake, da Intel für die Fertigung auf 10 nm Super Fin statt 14+++ nm setzt. Mit bis zu 5 GHz statt 5,3 GHz in der Spitze fallen sogar die Taktraten ähnlich aus - bei der Leistungsaufnahme aber bremst Intel die Tiger Lake H45 deutlich ein; immerhin sind diese für Laptops und nicht für Desktops gedacht.

Intels TGL-H45 soll AMDs Cezanne schlagen

Wie der interne Codename bereits impliziert, sind die Tiger Lake H45 nominell für 45 Watt ausgelegt. Damit ist das dauerhafte Power-Limit (PL1) gemeint, kurzfristig (PL2) sind es bis zu 107/135 Watt (Base/Performance) für bis zu 56 Sekunden. Wie üblich gibt es jedoch die Option der cTDP, bei welcher das PL1 auf 65 Watt gesteigert oder auf 35 Watt abgesenkt wird. Damit verändern sich die effektiven Taktraten unter Last, was entsprechend die Performance verändert.

  • Präsentation zu Tiger Lake H45 (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Tiger Lake H45 (Bild: Intel)
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  • Präsentation zu Tiger Lake H45 (Bild: Intel)
Präsentation zu Tiger Lake H45 (Bild: Intel)

Topmodell ist der Core i9-11980HK, der den Core i9-10980HK (Comet Lake H) beerbt. Für Spiele spricht Intel von einer 5 Prozent bis 21 Prozent höheren Performance, in Anwendungen sollen es 14 Prozent bis 22 Prozent sein. Zumindest bei den Apps fließt neben der reinen CPU-Leistung auch die integrierte Xe-LP-Grafik mit in den Vergleich ein.

Intel-Prozessoren

Gegen den Ryzen 9 5900HX (Cezanne) von AMD soll sich der Core i9-11980HK knapp behaupten können: In Games soll der Vorsprung bei 11 Prozent bis 26 Prozent liegen, in Anwendungen bei 18 Prozent bis 24 Prozent. Erste Geräte mit den Tiger Lake H45 kommen von Acer, Alienware respektive Dell, Asus, Gigabyte, HP, MSI, Lenovo und Razer.

Neben den Consumer-Modellen hat Intel überdies die Commercial-Pendants vorgestellt, das Topmodell hier ist der Xeon W-11955H.

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KerneTaktL3-CacheiGPUSpeicherTDP
Core i9-11980HK8 + SMT2,6 bis 5,0 GHz24 MByteXe LP (32 EU)DDR4-320045 Watt
Core i9-11900H8 + SMT2,5 bis 4,9 GHz24 MByteXe LP (32 EU)DDR4-320045 Watt
Core i9-11800H8 + SMT2,3 bis 4,6 GHz24 MByteXe LP (32 EU)DDR4-320045 Watt
Core i5-11400H6 + SMT2,7 bis 4,5 GHz12 MByteXe LP (32 EU)DDR4-320045 Watt
Core i5-11260H6 + SMT2,6 bis 4,4 GHz12 MByteXe LP (32 EU)DDR4-320045 Watt
Spezifikationen von Tiger Lake H45


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