Tierische Partnervermittlung: Tierheim München bringt Hunde und Katzen zu Tinder

Was bei Menschen klappt, soll auch bei Tieren aus dem Heim funktionieren: Zusammen mit einer PR-Agentur will das Tierheim München Tiere über Tinder vermitteln.

Artikel veröffentlicht am ,
Redaktionshund Chase wird sicher nicht bei Tinder verfügbar sein. :)
Redaktionshund Chase wird sicher nicht bei Tinder verfügbar sein. :) (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Tierheim München hat zusammen mit der PR-Agentur Territory eine ungewöhnliche Vermittlungsaktion für Hunde und Katzen gestartet: Ab dem 8. August 2021 wird der Tierschutzverein Tiere über Tinder vermitteln.

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Insgesamt 15 Profile will das Tierheim bei Tinder anlegen und diese wie bei einem Menschen mit einem Foto des Tiers und Informationen füllen. In lockerer Art und Weise sollen die Hunde und Katzen beschrieben werden. Angezeigt werden sie Tinder-Nutzern dann wie andere Mitglieder des Datingdienstes auch.

Interessierte sollen dann bei Interesse nach rechts wischen können - wie bei einem menschlichen Nutzer. Die Tierheimmitarbeiter machen dasselbe; bei einem Match soll ein Chatbot die Unterhaltung übernehmen. Ist die Person dann immer noch an dem Tier interessiert, wird sie in das Tierheim eingeladen.

Vermittlung erst nach Kennenlernphase

Vermittelt werden die Tiere erst nach einer "intensiven Kennenlernphase". Grundsätzlich vermitteln Tierheime Hunde, Katzen und andere Tiere erst nach genauer Prüfung und wenn sie sich sicher sind, dass die Vierbeiner und die neuen Besitzer gut zusammenpassen.

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Die Münchener PR-Agentur Territory will die Tinder-Aktion auf verschiedenen sozialen Medien begleiten, unter anderem auf Instagram. "Auf Datingplattformen haben bereits unzählige Paare zusammengefunden, warum diese Reichweite nicht nutzen, um auch Haustieren wieder ein neues Zuhause zu geben?", sagt der verantwortliche Art Director der Agentur, Johannes Kokorsch.

Die Agentur verlangt für die Aktion vom Tierschutzverein München, dem Betreiber des Tierheims, kein Geld sondern arbeitet pro bono. In der Ferienzeit füllen sich erfahrungsgemäß die Tierheime in Deutschland, die Coronapandemie verstärkt den Trend offenbar noch. Viele Menschen haben sich in Zeiten des Lockdowns ein Tier angeschafft, um das sie sich jetzt nicht mehr kümmern wollen oder können.

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Vögelchen 06. Aug 2021

Ob das der Ruf ist, denn das Tierheim erreichen will?

Vögelchen 06. Aug 2021

Ach so, aber die Meisten? Oder viele? Junge junge, mit deiner Empathie ist es aber auch...

Computer_Science 06. Aug 2021

Idee ist gut ... bitte nicht nur Tinder das Tinder Clientel ist ziemlich ... nunja...



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