Wie geht es weiter

"Ein unmittelbares Anschlussprojekt gibt es nicht", sagt Pontes. "Dass man genau diese Systeme für genau diesen Einsatzzweck, die Kartierung der Tiefsee, weiterentwickelt, ist jetzt erst einmal nicht der Fall." Es sei allerdings auch nicht das Ziel gewesen, Produktentwicklung zu betreiben, um danach ein Produkt auf den Markt zu bringen. Auch wenn zwischenzeitlich mit dem Gedanken an eine Ausgründung gespielt worden sei.

Interesse an den von Fraunhofer entwickelten Technologien ist vorhanden. So könnten die Water Strider bald ausrücken: Im Fraunhofer IOSB läuft gerade ein Projekt an, die autonomen Katamarane für die Kartierung von Binnenwasserstraßen weiterzuentwickeln - auch wenn das sicher eine weniger spannende Herausforderung sein dürfte für einen der weltbesten autonomen Tiefseekartierungsroboter.

Denn dazu gehören die Water Strider und Great Diver: Sie landeten unter den letzten fünf von immerhin 32 Teilnehmern. Die X-Prize Foundation hat nur den Sieger und den Zweiten gekürt. Weitere Platzierungen hat sie nicht vergeben. So hat das Team Arggonauts das gesetzte Ziel, unter die letzten zehn zu kommen, erreicht. Grund genug, stolz und zufrieden zu sein. "Andererseits wurmt es einen natürlich immer, ob nicht doch noch etwas mehr drin gewesen wäre", sagt Pontes.

Gelohnt hat sich Teilnahme an dem X-Prize indes für Projektleiter Brink: Er wurde von einem neuen Arbeitgeber abgeworben - mutmaßlich aufgrund dieses Projekts, sagt Pontes. Denn vor dem Wettbewerb habe er nicht im Bereich Unterwasserrobotik gearbeitet, jetzt aber schon. "Technologietransfer durch Köpfe" heißt das bei der Forschungsgesellschaft. Auch wenn niemand gern gute Mitarbeiter verliert - solche Wechsel in die Industrie sind letztlich ein Bestandteil der Strategie von Fraunhofer, betont der Institutssprecher.

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 Tauchfahrzeuge für den X-Prize
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