• IT-Karriere:
  • Services:

Tiefenkamera: Daumen hoch für Real Sense 3D

Intel hat eine Tiefenkamera namens Real Sense 3D angekündigt, welche eine Gesichts- sowie Gestenerkennung bietet und damit viele Funktionen ermöglicht, die bereits von Leap Motion bekannt sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Shunsuke Nakamura spielt mit Real Sense.
Shunsuke Nakamura spielt mit Real Sense. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Mit Real Sense 3D hat Intel wie erwartet eine Tiefenkamera vorgestellt, die in der zweiten Jahreshälfte 2014 in Laptops, All-in-Ones und Tablets verbaut werden soll. Die 1080p-Kamera erkennt anhand der Mimik Emotionen und reagiert darauf, zudem ermöglicht sie Gestensteuerung und wird von einer optionalen Spracherkennung unterstützt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Stockstadt am Main
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Real Sense ist Intels neuer Überbegriff für Hard- und Software, die eine intuitive und immersive Steuerung ermöglichen sollen - so zumindest umschreibt Mooly Eden, Intels General Manager für Perceptual Computing, die Technik. Die dritte Dimension erfasst die sehr flache, längliche Tiefenkamera durch zwei Linsen, ähnlich wie Kinect oder Leap Motion. Die Erkennung von Gesichtern, Ebenen und Gesten gelingt Real Sense der Präsentation nach relativ gut - Bildfehler aber trüben die Darstellung.

Intel zeigte mehrere Anwendungen mit der Tiefenkamera, beispielsweise einen Skype-Anruf mit sich veränderndem Hintergrund wie bei einem Green Screen und mehrere Games. Die abschließende Vorführung (im Video ab Minute 2:00) von Shunsuke Nakamura von Shikumi Design kombinierte Gesten, Bewegung und Sprache zu einem Musikstück - sehr unterhaltsam. Auch die Bedienung von Google Street View und der Metro-Oberfläche mit Kopfbewegungen respektive der Hand klappte auf der Bühne passabel, spätestens hier mussten wir an Leap Motion denken. Diese Tiefenkamera ist für Gestensteuerung der Hände - etwa wischen oder die Faust ballen - ausgelegt und hat daher mit Real Sense 3D viele Gemeinsamkeiten.

Während Real Sense erst im zweiten Halbjahr 2014 in Note- sowie Ultrabooks und Tablets verfügbar sein soll, wird die Sprachsteuerung Dragon Assistant bereits in den kommenden Wochen ausgeliefert. Der Aufruf einer Folge Family Guy funktionierte zwar, jedoch mit einiger Verzögerung. Für Kinder interessant ist eine Unterstützung der Lernsoftware von Scholastic: So erkennt diese beim Vorlesen, auf welcher Seite eines Buches sich der Leser befindet und zeigt passende Animationen.

  • Intels Mooly Eden, neuerdings General Manager für Perceptual Computing, stellt Real Sense vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nach Maus, Tastatur und Touch ... (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... sind laut Intel Gesichts- und Spracherkennung sowie Gesten "the next big thing". (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dieses soll in vielen Lebensbereichen eine Bereicherung darstellen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die 3D-Tiefenkamera ... (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... löst wie Kinect mit 1080p auf. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Intel arbeitet mit vielen Hardware- ... (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und Softwareherstellern zusammen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Intels Mooly Eden, neuerdings General Manager für Perceptual Computing, stellt Real Sense vor. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intels Real-Sense-3D-Vorstellung soll nur ein Vorgeschmack auf die Eröffnungskeynote von Intel-Chef Brian Krzanich sein, wir werden diesen Artikel dementsprechend aktualisieren, falls neue Informationen vorliegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 49 Zoll UHD 489,00€, 55 Zoll UHD für 539,00€, 3.1 Soundbar für 489,00€)
  2. (aktuell u. a.Transcend ESD230C 960 GB SSD für 132,90€)
  3. (u. a. LG OLED55E97LA für 1.599 (inkl. 200€ Direktabzug, versandkostenfrei), Samsung...
  4. 18,00€ (bei ubi.com)

Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /