Abo
  • IT-Karriere:

Tidal: Apple will Streamingdienst von Jay Z kaufen

Apple will offenbar Tidal kaufen. Der Streaming-Dienst ist wegen seiner Verträge mit Coldplay, Rihanna, Beyoncé, Daft Punk, Alicia Keys oder Nicki Minaj für Apple Music bedeutend.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Tidal-Logo
Das Tidal-Logo (Bild: Tidal)

Apple soll Verhandlungen um den Kauf der Musikstreamingdienstes Tidal des Rappers Jay-Z führen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Apple wolle mit Tidal seine Musikdienste verbessern. Der Musikanbieter hat Verträge mit diversen Stars - von Coldplay, Madonna, Kanye West und Rihanna über Daft Punk und Alicia Keys bis hin zu Usher, Nicki Minaj oder Arcade Fire. Auch Beyoncé, die Ehefrau von Jay Z, ist dabei.

Stellenmarkt
  1. Vossloh AG, Werdohl
  2. ASCon Systems GmbH, Stuttgart

Jay Z hatte Tidal erst im März 2015 von der schwedischen Mutterfirma Aspiro gekauft. Der Preis betrug 56 Millionen US-Dollar. Er gab 19 berühmten Bands und Künstlern Anteile an Tidal.

Die Verhandlungen zwischen Apple und Tidal laufen weiter, könnten aber auch noch abgebrochen werden. Ein Tidal-Sprecher sagte dem Wall Street Journal, dass es keine Gespräche mit Apple gegeben habe.

Tidal: Deutlich teurer als Wettbewerber wie Spotify

Tidal ist deutlich teurer als Wettbewerber wie etwa Spotify und hat keine werbefinanzierte Gratisversion. Der Preis liegt bei 20 Euro/US-Dollar pro Monat für den gehobenen Hifi-Dienst. Die Firma begründet dies mit der hohen Qualität. So bietet sie die Musik beim teureren Tarif zum Beispiel auch im hochwertigeren Dateiformat Flac an. Die Basisvariante Premium kostet 10 Euro oder US-Dollar.

Der Dienst konkurriert mit etablierten Angeboten und funktioniert ähnlich wie Spotify. Nutzer zahlen eine Flatrate-Abogebühr, um Zugriff auf den Musik-Pool zu erhalten. Tidal wirbt mit rund 40 Millionen Songs. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 4,2 Millionen Abonnenten.

Apple Music basiert auf dem Streaming-Services Beats, den Apple von dem Kopfhörerhersteller Beats Electronics im Mai 2014 für 3 Milliarden US-Dollar gekauft hat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-83%) 2,50€
  2. 44,99€
  3. (-90%) 5,99€
  4. 43,99€

Impergator 01. Jul 2016

Dann hat Apple wohl sein Ziel erreicht... Du vergisst, dass es Leute gibt, die gar nicht...


Folgen Sie uns
       


Nokia 2720 Flip - Hands on

Mit dem Nokia 2720 Flip hat HMD Global ein neues Klapphandy vorgestellt. Dank dem Betriebssystem KaiOS lassen sich auch Apps wie Google Maps oder Whatsapp verwenden.

Nokia 2720 Flip - Hands on Video aufrufen
Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /