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Ticwatch 2: Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

50.000 US-Dollar wollte der chinesische Hersteller Mobvoi per Crowdfunding für seine Smartwatch Ticwatch 2 sammeln. Nach zehn Minuten war das Projekt finanziert. Die Ticwatch 2 kann zusätzlich zum Touchscreen über den Rahmen bedient werden und ist mit Android Wear kompatibel.

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Mobvois neue Smartwatch: die Ticwatch 2
Mobvois neue Smartwatch: die Ticwatch 2 (Bild: Mobvoi)

Der chinesische Hersteller Mobvoi hat seine bisher nur in China erhältliche Smartwatch Ticwatch 2 bei Kickstarter in einer internationalen Version als Crowdfunding-Projekt veröffentlicht. Das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar wurde nach Angaben des Herstellers nach zehn Minuten erreicht, aktuell haben das Projekt fast 2.000 Nutzer mit insgesamt über 330.000 US-Dollar unterstützt.

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Die Ticwatch 2 ist eine verhältnismäßig günstige, dafür aber gut ausgestattete Smartwatch, die über ein bei der Konkurrenz in dieser Form nicht genutztes Bedienungskonzept verfügt. Anstatt die Uhr nur über den runden OLED-Touchscreen zu bedienen, steht dem Nutzer mit Tickle ein zusätzlicher Bereich im rechten Rand des Gehäuses zur Verfügung. Über das Sensorband kann der Nutzer scrollen und auswählen, zoomen und die Lautstärke regulieren.

  • Die Ticwatch 2 hat ein rundes Oled-Display. (Bild: Mobvoi)
  • Im Inneren steckt ein Dual-Core-Prozessor von Mediatek. (Bild: Mobvoi)
  • Als Betriebssystem verwendet die Ticwatch 2 das vom Hersteller Mobvoi programmierte Ticwear OS. (Bild: Mobvoi)
  • Auf der Rückseite ist ein optischer Pulsmesser eingebaut. (Bild: Mobvoi)
  • Am rechten Rand, hier links im Bild, ist eine nicht sichtbare Sensorleiste eingebaut, mit der die Uhr zusätzlich zum Touchscreen bedient werden kann. (Bild: Mobvoi)
  • Die Ticwatch 2 wird aktuell auf Kickstarter finanziert. (Bild: Mobvoi)
  • Die Smartwatch ist in verschiedenen Designs erhältlich. (Bild: Mobvoi)
Die Ticwatch 2 hat ein rundes Oled-Display. (Bild: Mobvoi)

Zudem stehen weitere Bediengesten zur Verfügung: Anrufe kann der Nutzer über ein zweifaches Schütteln der Uhr annehmen. Schüttelt er sein Handgelenk weitere zwei Mal, wird das Telefonat wieder beendet. Auch die Sprachsteuerung lässt sich über eine Bewegung aktivieren. Mit der Sprachsteuerung können Ticwatch-2-Nutzer unter anderem nach Orten in der Umgebung suchen, SMS und andere Nachrichten verfassen sowie Termine und Erinnerungen eingeben.

Als Betriebssystem kommt die Eigenentwicklung Ticwear OS zum Einsatz. Diese bietet vorinstallierte Anwendungen und Watchfaces sowie einen eigenen App-Store für Android. Wer die Ticwatch 2 mit iOS verwenden will, was laut Hersteller problemlos möglich sein soll, kann keinen App-Store verwenden; hier erhalten Nutzer neue Apps nur über Firmware-Updates.

Für Android-Nutzer besonders interessant ist die angekündigte Kompatibilität mit Android Wear. Auf der Ticwatch 2 sollen sich Andropid-Wear-Apps problemlos nutzen lassen, was den Umfang an verfügbaren Anwendungen stark erweitern dürfte.

Technisch gesehen bietet die Ticwatch 2 alles, was Nutzer von einer modernen Smartwatch erwarten dürfen: Das Display ist 1,4 Zoll groß und löst mit 400 x 400 Pixeln auf. Als Prozessor kommt ein MT2601 von Mediatek mit zwei Kernen und einer Taktrate von 1,2 GHz zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist 512 MByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 4 GByte.

Auf der Innenseite der Uhr ist ein optischer Pulsmesser eingebaut, einen GPS-Empfänger hat die Smartwatch auch. Fitness-Daten lassen sich direkt auf der Uhr speichern und später mit dem Smartphone synchronisieren; das Mobiltelefon kann zum Sport machen zu Hause bleiben. Der Akku hat eine Nennladung von 300 mAh und soll für 20 Stunden Betrieb reichen - die Uhr muss also jede Nacht auf die drahtlose Ladestation.

Die Ticwatch 2 kann aktuell im günstigsten Fall mit 140 US-Dollar zuzüglich Versand und Steuern unterstützt werden. Die Smartwatch gibt es in verschiedenen Ausführungen, ausgeliefert werden soll sie frühestens ab September 2016.



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onek24 28. Jul 2016

Ich war nur neugierig was ein Milliarden-Schwerer Mensch so an Besitztümern hat.


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