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Ticnote Pods im Test: Wenn die KI-Kopfhörer zuhören und mitschreiben

Mit Mobvois neuen Kopfhörern lassen sich Meetings aufzeichnen und umfangreich mit KI auswerten – sowohl virtuell als auch in Person.
/ Tobias Költzsch
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Mit den Ticnote Pods können Gespräche aufgenommen und transkribiert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Mit den Ticnote Pods können Gespräche aufgenommen und transkribiert werden. Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. Ticnote Pods im Test: Wenn die KI-Kopfhörer zuhören und mitschreiben
  2. Datenübertragung mit eingebauter SIM
  3. Mindmap bei umfangreichen Besprechungen hilfreich
  4. Erstellte Dateien sollten wie bei allen KI-Anwendungen überprüft werden
  5. Verfügbarkeit und Fazit: Ticnote Pods

Das Unternehmen Mobvoi ist vielen wahrscheinlich als Hersteller der Ticwatch-Smartwatches bekannt. Das chinesische Unternehmen stellt aber auch die Ticnote-Reihe her: Geräte, mit denen sich Unterhaltungen aufzeichnen und transkribieren lassen.

Die Kopfhörer Ticnote Pods(öffnet im neuen Fenster) sind das jüngste Produkt in diesem Line-up: Mit den drahtlosen In-Ear-Kopfhörern lassen sich sowohl Telefongespräche und Videokonferenzen mitschneiden, auch Meetings im realen Leben – im Zusammenspiel mit dem Ladeetui. Golem hat das in Verbindung mit Mobvois KI-Plattform Shadow AI ausprobiert.

Die Ticnote Pods sehen auf den ersten Blick aus wie normale Kopfhörer, die nicht in den Gehörgang geschoben werden. Stattdessen liegen die Lautsprecher vor der Ohröffnung, beim Tragen hört man also auch, was um einen herum passiert. Entsprechend eignen sich die Pods nicht sonderlich gut, um Musik zu hören, wenn man auf Klangqualität Wert legt. Für Musik beim Radfahren etwa sind die Kopfhörer aber eigentlich gut, da man alles mitbekommt.

Offene Kopfhörer mit Bügeln

Dank Bügeln sitzen die Ticnote Pods sicher auf den Ohren. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller fünf Stunden mit einer Ladung, zusammen mit dem Ladeetui liegt die Akkulaufzeit bei 25 Stunden. In knapp zwei Stunden ist das Case samt Kopfhörern wieder aufgeladen.

Das Etui dient aber nicht nur zum Laden: Über einen Button an der Seite wird auch die Aufnahme gestartet. Das gilt für beide Nutzungsszenarien – also sowohl für die Aufnahme eines Meetings vor Ort als auch für Mitschnitte am Telefon oder in einer Videokonferenz. Drücken wir zweimal schnell hintereinander auf den Knopf, startet die Aufnahme.

Signalisiert wird das über ein kurzes Tonsignal in den Kopfhörern und über Vibration und eine LED am Case. An den Kopfhörern selbst lassen sich über einen Doppeltipp nur Telefonanrufe annehmen und beenden sowie Musik starten und pausieren. Eine Aufnahme können wir nicht über die In-Ears selbst starten. Die Ticnote Pods lassen sich per Bluetooth 6.0 mit zwei Geräten gleichzeitig verbinden.

Nach dem Start der Aufnahme während eines Telefonats oder einer virtuellen Konferenz ertönt kein Hinweis seitens der Ticnote Pods. Nutzer müssen teilnehmende Personen also selbst darauf hinweisen, dass eine Aufnahme gestartet wird. Beendet wird eine Aufnahme ebenfalls über einen Doppelklick auf den Button.


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