Abo
  • Services:
Anzeige
Tichome Mini läuft mit Google Assistant.
Tichome Mini läuft mit Google Assistant. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Tichome Mini im Hands On: Google-Home-Konkurrenz startet für 82 Euro

Tichome Mini läuft mit Google Assistant.
Tichome Mini läuft mit Google Assistant. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das chinesische Startup Mobvoi startet mit den Vorbestellungen für Tichome Mini. Der smarte Lautsprecher läuft mit Google Assistant und hat einen eingebauten Akku. Wir konnten den Lautsprecher vor dem Verkaufsstart ausprobieren.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

Er sieht ein bisschen wie ein zu groß geratener Chromecast aus: Der Tichome Mini des chinesischen Startups Mobvoi kann zum Preis von 81,25 Euro inklusive Steuern und Versandkosten im Online-Shop des Anbieters vorbestellt werden. Dieser Preis gilt für die nächsten drei Tage. Erste Bestellungen sollen Anfang November 2017 an Kunden verschickt werden, das genaue Lieferdatum wird auf der Bestellseite angezeigt, verspricht der Anbieter. Später soll der Gerätepreis auf 102 Euro steigen.

Anzeige
  • Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Tichome Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mobvoi will Kunden mit einem Preisrabatt dafür belohnen, wenn sie den smarten Lautsprecher frühzeitig vorbestellen. Tichome Mini hat den Google Assistant eingebaut und bietet alle Möglichkeiten, die auch der Home-Lautsprecher von Google kennt. Damit können also Smart-Home-Komponenten wie etwa Lampen mit der Stimme gesteuert werden oder Nutzer können den Lautsprecher als Wecker oder Timer nutzen. Ferner soll der smarte Lautsprecher Wissensfragen beantworten können.

Vier Tasten auf der Oberseite

Auf der Oberseite befinden sich Steuerknöpfe und ein LED-Bereich. Die vier LED-Lämpchen schalten sich ein, sobald der Lautsprecher Befehle entgegennimmt. Außerdem zeigen die Lämpchen die eingestellte Lautstärke an. Mit zwei Tasten kann die Lautstärke per Knopfdruck verändert werden. Außerdem gibt es einen Knopf zum Stummschalten des Mikrofons, dann leuchten die LEDs orange. Ein vierter Knopf dient zum Aktivieren des Google Assistant, falls dieser nicht per Sprache aktiviert wurde.

Neben einem Micro-USB-Anschluss hat der Lautsprecher keine weiteren Anschlüsse. Die Einbindung des Lautsprechers in eine bestehende Anlage mit einer Kabelverbindung ist damit also nicht möglich. Über den Micro-USB-Anschluss wird der Lautsprecher mit Strom versorgt.

Akku mit sehr kurzer Laufzeit

Im Unterschied zum Google-Home-Lautsprecher hat Tichome Mini einen fest verbauten 2.600-mAh-Akku und kann dadurch auch einmal ohne Steckdose an anderer Stelle in den eigenen vier Wänden verwendet werden. Der Hersteller verspricht eine Einsatzzeit von bis zu sechs Stunden. Beim ersten Ausprobieren kamen wir auf etwa fünf Stunden Laufzeit. Dabei wurde keine Musik abgespielt und der Lautsprecher befand sich nur im Zuhören-Modus.

Damit eignet sich der Akkumodus nur für einen kurzzeitigen Einsatz. Beim Tichome Mini wirkte sich das Abschalten des Mikrofons nicht auf die Akkulaufzeit aus, wir kamen auf einen ähnlichen Wert wie mit aktiviertem Mikrofon. Eine steckdosenlose Verwendung wie etwa beim Alexa-fähigen Lautsprecher Triby ist damit nicht möglich. Im Unterschied zum Tichome Mini kann der Triby-Lautsprecher mit gelegentlichen Aktionen durchaus mehrere Tage verwendet werden. Wenn das ständige Lauschen deaktiviert wird, verlängert sich die Akkulaufzeit sogar auf eine Woche und mehr.

Mit einer Schlaufe kann der nur 276 Gramm schwere Lautsprecher auch bequem etwa an einen Wäschehaken gehängt werden. Da der Lautsprecher mit einem Durchmesser von 11 cm und einer Dicke von 4,3 cm nach IPX6 spritzwassergeschützt ist, kann er auch beim Duschen verwendet werden. Er sollte aber nicht unter Wasser getaucht werden, dafür ist er nicht konzipiert.

Für die geringe Größe liefert der Tichome Mini einen guten Klang. Bei der Musikwiedergabe kann der kleine Lautsprecher sehr laut gestellt werden, ohne zu verzerren. Die Basswiedergabe ist aber eher bescheiden, hier macht sich das kleine Gehäuse negativ bemerkbar. Die Mitten und Höhen werden hingegen angenehm natürlich wiedergegeben. Wenn der Lautsprecher vorwiegend für die Assistenzfunktionen verwendet wird, ist der Klang absolut ausreichend.

Der Lautsprecher unterstützt WLAN und ist darüber hinaus mit Bluetooth ausgestattet. Mittels Bluetooth kann Musik etwa vom Smartphone zugespielt werden.

Fazit

Wer einen Google-Assistant-Lautsprecher auch mal übergangsweise in anderen Räumen nutzen möchte, kann dies mit dem Tichome Mini machen. Allerdings ist der verbaute Akku so unterdimensioniert, dass das Gerät nicht einmal einen halben Tag lang ohne Steckdose verwendet werden kann - das ist schon arg wenig. Hier wäre eine Bereitschaftszeit von einigen Tagen wünschenswert.

Der Klang des Lautsprechers ist zwar ordentlich, aber die Basswiedergabe ist vergleichsweise schwach ausgeprägt. Wer das Gerät vor allem für den Einsatz als smarten Lautsprecher verwenden möchte, erhält dafür aber eine passable Leistung. Hier macht sich der vergleichsweise niedrige Preis bemerkbar.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  2. MEDION AG, Essen
  3. BWI GmbH, Leipzig, deutschlandweit
  4. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 264€ + 5,99€ Versand
  2. täglich neue Deals
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Kabelnetz

    Vodafone setzt bereits Docsis 3.1 beim Endkunden ein

  2. Neuer Standort

    Amazon sucht das zweite Hauptquartier

  3. Matt Booty

    Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft

  4. Gerichtsurteil

    Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen

  5. Sicherheitsupdate

    Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre

  6. Facebook Messenger

    Bug lässt iPhone-Nutzer nur wenige Wörter tippen

  7. Multi-Shot-Kamera

    Hasselblad macht 400-Megapixel-Fotos mit 2,4 GByte Größe

  8. Mitsubishi

    Rückkamera identifiziert Verkehrsteilnehmer

  9. Otherside Entertainment

    Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

  10. Meltdown und Spectre

    "Dann sind wir performancemäßig wieder am Ende der 90er"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert
Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
  1. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht
  2. Zotac Amp Box (Mini) TB3-Gehäuse eignen sich für eGPUs oder SSDs
  3. Snpr External Graphics Enclosure KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  1. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    1ras | 03:05

  2. Re: Stichtag Umzugstermin

    CerealD | 03:05

  3. Re: Was passiert eigentlich wenn zwei zusammenziehen?

    CerealD | 02:57

  4. Re: Trotz gesteigerter Qualität fehlen mir noch...

    F.o.G. | 02:56

  5. Re: Wenn mein Vertrag dort noch läuft...

    CerealD | 02:54


  1. 19:09

  2. 16:57

  3. 16:48

  4. 16:13

  5. 15:36

  6. 13:15

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel