• IT-Karriere:
  • Services:

Tiangong-2: Absturz der chinesischen Raumstation steht bevor

Die Mission sollte zwei Jahre dauern, am Ende waren es über 1.000 Tage: Die chinesische Raumstation Tiangong-2 wird am Ende ihrer Mission abgesenkt und soll in der Erdatmosphäre verglühen.

Artikel veröffentlicht am ,
Modell von Tiangong-2 mit Shenzhou-Raumfähre: über 1.000 Tage im All
Modell von Tiangong-2 mit Shenzhou-Raumfähre: über 1.000 Tage im All (Bild: Leebrandoncremer/CC-BY 4.0)

Der Himmelspalast kommt zurück zur Erde: Am 19. Juli 2019 soll die chinesische Raumstation Tiangong-2 in die Erdatmosphäre eintreten und über dem Pazifik weitgehend verglühen. Anders als beim Vorgänger soll dieser Absturz kontrolliert ablaufen.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. Claranet GmbH, Frankfurt am Main

Der größte Teil der etwa 8,6 Tonnen schweren Station werde beim Wiedereintritt verglühen, berichtet die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das China Manned Space Engineering Office (CMSEO). Die wenigen Reste sollen in den Südpazifik fallen, im Bereich zwischen 30 und 45 Grad südlicher Breite sowie 90 und 160 Grad westlicher Länge. Das ist zwischen Neuseeland und Chile.

Tiangong-2 ist die zweite Raumstation, die China ins All geschossen hat. Die Station ist 10,4 Meter lang, der größte Durchmesser beträgt 3,35 Meter. Mit entfalteten Solarmodulen hat sie eine Spannweite von über 18 Metern.

Sie kreist seit September 2016 um die Erde. Die Missionsdauer war auf zwei Jahre angelegt, die Station wird am Ende mehr als 1.000 Tage im Einsatz gewesen sein. Im Oktober 2016 waren erstmals Taikonauten, wie Raumfahrer in China genannt werden, zu der Station geflogen. Sie verbrachten dort einen Monat.

Tiangong-2 ist als Vorbereitung für eine kommende, größere Station gedacht, die bis zum Jahr 2022 fertiggestellt sein soll. Dafür diente etwa im April 2017 der Flug des unbemannten Raumfrachters Tianzhou-1, der automatisiert an Tiangong-2 andockte.

Der Vorgänger Tiangong-1 war 2011 gestartet. Die Station war seit Herbst 2017 nicht mehr steuerbar und stürzte im vergangenen Jahr unkontrolliert ab, was für einige Aufregung sorgte. Der Absturz von Tiangong-2 soll dagegen kontrolliert ablaufen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Transformers 1-4 und Die Tribute von Panem - The Hunger Games 4K für je 12€ und Football...
  2. (u. a. Seagate Expansion Desktop 6 TB/8 TB für 99€/129€ und Seagate Expansion Portable 5 TB...
  3. ab 32,99€/ Season Pass 17,49€

crackhawk 22. Jul 2019

Ui, das wäre mir jetzt aber unangenehm. Lobenswert allerdings, dass du deinen Beitrag...

Michael H. 22. Jul 2019

Meint ihr? Beim Eintritt werden Temperaturen jenseits der 1000° erreicht. Ob vom...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

    •  /