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Falls wir wegen einem zu dunklen Display wieder verlieren: Die Nerf-Gun schafft Abhilfe.
Falls wir wegen einem zu dunklen Display wieder verlieren: Die Nerf-Gun schafft Abhilfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Thunderobot ST-Plus im Praxistest: Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!

Falls wir wegen einem zu dunklen Display wieder verlieren: Die Nerf-Gun schafft Abhilfe.
Falls wir wegen einem zu dunklen Display wieder verlieren: Die Nerf-Gun schafft Abhilfe. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir wollten nur eine kleine LAN-Party machen. Doch das Thunderobot-ST-Plus-Notebook hat unser Vorhaben immer wieder sabotiert - mit schlechter Software, dunklem Display und Knarzgehäuse. Dafür hat es unsere Energy Drinks auf Kaffeetemperatur erhitzt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

Los geht es! In meiner kleinen Wohnung stelle ich mit Hilfe meines besten Freundes den Glastisch vom Balkon ins Arbeitszimmer. Davor schieben wir einen ausgeleierten Bürostuhl, den wir im Keller gefunden haben. Die Sitzlehne knirscht und hängt halb locker herunter. Das ist uns egal - an diesem Wochenende geht es nicht um Komfort, sondern ums Spielen. Wir machen eine Mini-LAN-Party über zwei Tage. Es soll wie in alten Zeiten sein und daher packen wir die richtig alten Spieleklassiker aus: Diablo 2 im Koop-Modus, Starcraft: Brood War, Counter Strike 1.6, Unreal Tournament 99, Age of Empires 2 und für uns ganz wichtig: Warcraft 3.

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Ganz so wie in alten Zeiten ist es dann doch nicht, denn wir müssen weder schwere Gehäuse noch klobige Röhrenmonitore schleppen. Während mein Kumpel sich an meinen Desktopcomputer setzt, klappe ich mein Testgerät auf, das Thunderobot ST-Plus - ein Gaming-Notebook mit 15,6-Zoll-Bildschirm, beleuchteter Tastatur und 1337-Zylonensymbol auf dem Deckel. Der chinesische Hersteller Qingdao Thunderobot expandiert auf den europäischen Markt und preist sein Gerät als "für Gamer geboren" an. Eine grobe Übertreibung, wie wir im Verlauf des Wochenendes feststellen werden.

Solide Hardware im Knarzgehäuse

Natürlich ist das Notebook nicht vergleichbar mit einem Big Tower und einem 17-Zoll-CRT-Monitor. Klobig und schwer ist es trotzdem, zumindest für ein Produkt aus dem Jahre 2017. Es misst immerhin 37,5 x 26,5 x 3,4 cm und wiegt 2,35 kg. Während die kantige Alien-Raumschiffoptik noch Geschmackssache ist, mutet die Verarbeitungsqualität für ein 1.300-Euro-Produkt nicht außerirdisch, sondern eher unterirdisch an: Die Scharniere knarzen wie eine alte Holztür und überall lässt sich das Kunststoffgehäuse eindrücken. Alles wackelt und hat Spiel wie bei der Karosserie eines alten Trabbis.

  • Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist zum Spielen gut geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Display auf volle Helligkeit - trotzdem ist es nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schon nach zwei Tagen Dauerzocken nutzt sich der Kunststoff ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und lässt sich abschalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku hält für ein Gaming Notebook recht lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Status-LEDs sind fast schon zu klein für diesen Klotz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich sehr leicht eindrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir gerade verlieren, können wir immer noch zur Geheimwaffe greifen! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr groß und klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Spiele gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für ein Gaming-Notebook hält das ST-Plus lange durch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 5.1-Einstellungen für ein Stereo-System, komische Software.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Taste lässt sich mit einem Makro belegen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Übersetzung muss Thunderobot noch einmal arbeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gerade in Blizzard-Spielen informiert die Laptopsoftware gern einmal zu viel - nervig! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Aber, so manches der alten DDR-Autos fährt auch heute noch zuverlässig - vielleicht trifft das auch auf unser Testgerät zu. Die Hardware scheint vielversprechend. Das Gerät hat den Vierkernprozessor Intel Core i7-7700HQ, 16 GByte Arbeitsspeicher und als Grafikkarte eine Nvidia Geforce GTX 1050Ti. Das Betriebssystem Windows 10 Home ist auf einer 120 GByte großen SSD vorinstalliert. Auf die 1-TByte-HDD passen mehr als genug Retro-Spiele. Schließlich ist Age of Empire 2 gerade einmal 800 MByte und Starcraft Brood War 1,2 GByte groß. Mehr Platz braucht da Warcraft 3, ein Ordner, der über so viele LAN-Partys weitervererbt wurde, dass sich eine stattliche Sammlung an Fun-Games angesammelt hat. Diese benötigen immerhin knappe 10 GByte an Speicherplatz.

An der Gehäuseseite befinden sich drei USB-Typ-A-Buchsen, davon zwei mit USB-3.0-Geschwindigkeit. Das genügt für eine Maus, eine Tastatur und den USB-Ventilator im stickigen Zimmer. Doch was ist das? Der USB-Typ-C-Anschluss wirkt an dem dicken Gehäuse schon fast deplatziert. Aber praktisch ist er allemal.

  • Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist zum Spielen gut geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Display auf volle Helligkeit - trotzdem ist es nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schon nach zwei Tagen Dauerzocken nutzt sich der Kunststoff ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und lässt sich abschalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku hält für ein Gaming Notebook recht lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Status-LEDs sind fast schon zu klein für diesen Klotz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich sehr leicht eindrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir gerade verlieren, können wir immer noch zur Geheimwaffe greifen! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr groß und klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Spiele gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für ein Gaming-Notebook hält das ST-Plus lange durch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 5.1-Einstellungen für ein Stereo-System, komische Software.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Taste lässt sich mit einem Makro belegen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Übersetzung muss Thunderobot noch einmal arbeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gerade in Blizzard-Spielen informiert die Laptopsoftware gern einmal zu viel - nervig! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Also holen wir den Fünf-Port-Switch aus dem Schrank und schließen ein Ethernet-Kabel an das Notebook. Früher gab es eben kein WLAN! Es ist gut, dass das Notebook eine entsprechende RJ45-Buchse für Gigabit Ethernet verbaut hat.

Außerdem können wir damit zumindest keine Probleme beim Test auf das Netzwerk schieben. Das Gute am vorinstallierten Windows 10 Home ist, dass das DHCP selbst mit alten Spielen wie Age of Empires und Command and Conquer halbwegs gut funktioniert. Statische IP-Adressen zu verteilen, ist eine der ersten Aufgaben auf LAN-Partys gewesen - heute funktioniert das zum Glück besser. Allerdings plagen uns ganz andere Probleme.

Notebook inklusive Heizung 

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malekadema 24. Okt 2017

Guten Tag, ich kann beim besten willen nicht rausfinden, welche NERF das ist im Bild...

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bst (golem.de) 23. Okt 2017

Hallo, danke für das Feedback. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn unsere Perlen auch als...

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Jakelandiar 23. Okt 2017

Das war wohl eher eine Anspielung auf den Tippfehler im Text. Setzen 6.

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LSBorg 23. Okt 2017

CS Beta 5.1!

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medium_quelle 22. Okt 2017

Das ist der Grund, weshalb ich zu MicroATX Computern umgeschwenkt bin. Notebooks sind...

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