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Notebook inklusive Heizung

Schwierigkeiten hat das Notebook bereits nach drei Stunden Spielen mehr als genug. Das merken wir daran, dass sich unsere Flasche mit dem Energy Drink auf die Temperatur eines frisch gebrühten Kaffees erwärmt hat. Wir hätten wissen müssen, dass sie direkt an den Lüfterausgängen ungünstig steht, der Rechner heizt sich schließlich bereits im Leerlauf spürbar auf. Zwar messe ich mit dem Tool Hwinfo maximal 57 Grad ohne Belastung und damit einen recht niedrigen Wert, allerdings strahlt die Abwärme ohne großen Widerstand durch das dünne und billig wirkende Kunststoffgehäuse.

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Das ist zunächst schön warm an den Händen. Unangenehm heiß wird es schnell, wenn wir Spiele im Dauerlauf spielen. Heiße Luft wird ausgerechnet an der rechten Seite des Gehäuses herausgeblasen - direkt auf die Maushand. Die interne Temperatur steigt auf dauerhaft etwa 78 Grad Celsius an. Die CPU erreicht sogar bis zu mollig warmen 94 Grad, die Finger bekommen je nach Abstand 50 bis 60 Grad warme Luft zu spüren.

  • Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist zum Spielen gut geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Display auf volle Helligkeit - trotzdem ist es nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schon nach zwei Tagen Dauerzocken nutzt sich der Kunststoff ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und lässt sich abschalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku hält für ein Gaming Notebook recht lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Status-LEDs sind fast schon zu klein für diesen Klotz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich sehr leicht eindrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir gerade verlieren, können wir immer noch zur Geheimwaffe greifen! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr groß und klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Spiele gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für ein Gaming-Notebook hält das ST-Plus lange durch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 5.1-Einstellungen für ein Stereo-System, komische Software.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Taste lässt sich mit einem Makro belegen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Übersetzung muss Thunderobot noch einmal arbeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gerade in Blizzard-Spielen informiert die Laptopsoftware gern einmal zu viel - nervig! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Immerhin bleibt es auf diese Weise im Zimmer schön warm, ganz ohne Heizung und Sonnenlicht in unserer Zockerkammer. Wenn schon spielen, dann richtig! Also ziehen wir die schwarzen Rollos herunter, bis einzig das Licht unserer Monitore das angespannte Gesicht erhellt.

Erhellt ist allerdings beim ST-Plus etwas übertrieben ausgedrückt. Der Full-HD-Bildschirm ist mit durchschnittlich 226,4 Candela pro Quadratmeter so dunkel, dass ich die Dämonen in der kalten Ebene und Bots auf Facing Worlds kaum erkennen kann. Es ist außerdem ratsam, direkt vor dem Notebook zu sitzen, da das Display nicht sehr blickwinkelstabil ist. Heroes of Might and Magic 3 im Hot-Seat-Modus zu spielen, ist also keine gute Idee. Ich kann im Mehrspieler-Modus aber unfair gewinnen und meinen Gegner im Dunkeln tappen lassen, indem ich ihn möglichst weit seitlich auf den Bildschirm schauen lasse - eine geniale Strategie!

Der Kopfhörerausgang bohrt sich geschmeidig in die rechte Hand

Gut ist also, dass das Notebook gleich drei Bildschirmausgänge an der linken Seite des Gehäuses hat. Über zwei Mini-Displayport-Buchsen und einen HDMI-Anschluss lassen sich wenigstens vernünftige Monitore anschließen. Zwar passt dort der alte Röhrenmonitor für das perfekte Retro-Feeling nicht mehr dran, aber sich darüber aufzuregen, wäre wohl übertrieben. Vor allem, wenn es noch so viele andere Punkte gibt, bei denen Kritik wirklich angebracht ist.

  • Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist zum Spielen gut geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Display auf volle Helligkeit - trotzdem ist es nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schon nach zwei Tagen Dauerzocken nutzt sich der Kunststoff ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und lässt sich abschalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku hält für ein Gaming Notebook recht lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Status-LEDs sind fast schon zu klein für diesen Klotz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich sehr leicht eindrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir gerade verlieren, können wir immer noch zur Geheimwaffe greifen! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr groß und klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Spiele gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für ein Gaming-Notebook hält das ST-Plus lange durch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 5.1-Einstellungen für ein Stereo-System, komische Software.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Taste lässt sich mit einem Makro belegen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Übersetzung muss Thunderobot noch einmal arbeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gerade in Blizzard-Spielen informiert die Laptopsoftware gern einmal zu viel - nervig! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es ist schön, dass das Notebook sowohl einen Mikrofoneingang als auch eine Audiobuchse für mein Gaming-Headset hat. Wenn sich besagtes Headset aber dann in die Handfläche bohrt, wenn ich mich in Counter Strike 1.6 ruckartig umsehe, dann ist das unangenehm. Das liegt daran, dass Thunderobot die zwei Buchsen ausgerechnet an der unteren rechten Seite des Gehäuses angebracht hat. Zumindest Linkshänder können damit klarkommen, vorausgesetzt sie stecken keine Kabel auf der linken Seite ein.

Musik aus dem Toaster trifft auf übertriebenen Soundtreiber

Ich würde wirklich gern auf ein Headset verzichten, allein um die Handfläche vor den herausragenden Klinkensteckern zu schützen, aber leider sind die eingebauten Lautsprecher viel zu leise. Weder das laute Knallen der Flak-Cannon in Unreal Tournament noch der martialische Ausspruch in tiefer Stimme "Godlike!" aus demselben Titel hören sich ausreichend gut an - von komplexer elektronischer Ambiente-Musik nach einer Partie Age of Empires gegen sechs Computergegner mal ganz abgesehen.

  • Drei Bildschirme und Ethernet machen den Möchtegern-Progamer glücklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entscheidung: Entweder den Unterarm pieken oder die Maushand erhitzen.(Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist zum Spielen gut geeignet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Display auf volle Helligkeit - trotzdem ist es nicht sehr hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ganz wichtig: das bleuchtete 1337-Roboterlogo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schon nach zwei Tagen Dauerzocken nutzt sich der Kunststoff ab. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Touchpad ist groß genug und lässt sich abschalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku hält für ein Gaming Notebook recht lange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die kleinen Status-LEDs sind fast schon zu klein für diesen Klotz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display lässt sich sehr leicht eindrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn wir gerade verlieren, können wir immer noch zur Geheimwaffe greifen! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr groß und klobig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die CPU wird extrem warm. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Spiele gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Für ein Gaming-Notebook hält das ST-Plus lange durch. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • 5.1-Einstellungen für ein Stereo-System, komische Software.(Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Jede Taste lässt sich mit einem Makro belegen. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • An der Übersetzung muss Thunderobot noch einmal arbeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Gerade in Blizzard-Spielen informiert die Laptopsoftware gern einmal zu viel - nervig! (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Bass ist selbst bei 100 Prozent kaum wahrnehmbar. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Natürlich ist auch das Thunderobot ST Plus nur ein Notebook und da kann einfach kein exklusiv guter Sound erwartet werden. Doch stellt sich dann die Frage, warum der vorinstallierte Soundtreiber und dessen Effektsoftware für dieses System absolut übertrieben sind. Dort können wir Höhen, Mitten und Bässe nach Belieben einstellen, Effekte und Hall über die Ausgabe legen oder ein komplettes Surround-System simulieren. All das hat bei den zwei kleinen Lautsprechern an der vorderen Unterseite des Notebooks kaum einen Effekt. Alles klingt wie aus einem großen (und warmen) Toaster. Einzig die Vibration, die durch das dünne Kunstoffgehäuse rappelt, fühlt sich angenehm an am Handballen. Wer braucht da noch einen Spielcontroller mit Vibrationsfeedback?

Die Software ist wirklich umfangreich und das gefällt uns. Mit einer entsprechenden Anlage sind damit sehr schöne Klangumgebungen erstellbar. Wenn wir den Sound über den HDMI-Ausgang leiten, dann stört nicht einmal das Kabel. Das bringt uns und unsere Mini-LAN-Party aber auch nicht weiter, es sei denn, ich möchte jedes Mal hören, wie ich in Age of Empires 1 mit Priestern eine ganze Armee bekehre - ein einziges nerviges "Wololooo", dafür in 5.1-Super-Surround-Sound!

 Thunderobot ST-Plus im Praxistest: Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!Tastatur und der Akku - Ich spüre noch Gutes in dir, Vater 
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malekadema 24. Okt 2017

Guten Tag, ich kann beim besten willen nicht rausfinden, welche NERF das ist im Bild...

bst (golem.de) 23. Okt 2017

Hallo, danke für das Feedback. Wir freuen uns natürlich sehr, wenn unsere Perlen auch als...

Jakelandiar 23. Okt 2017

Das war wohl eher eine Anspielung auf den Tippfehler im Text. Setzen 6.

LSBorg 23. Okt 2017

CS Beta 5.1!

medium_quelle 22. Okt 2017

Das ist der Grund, weshalb ich zu MicroATX Computern umgeschwenkt bin. Notebooks sind...


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