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Thunderbolt: Mozilla veröffentlicht Open-Source-KI-Client

Mit der Integration in Haystack des deutschen Unternehmens Deepset will Mozilla eine Alternative zu großen KI-Enterprise-Produkten bieten.
/ Mike Faust
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Thunderbolt unterstützt die Anbindung beliebiger KI-Modelle. (Bild: Thomas Fuller / SOPA Images via Reuters Connect)
Thunderbolt unterstützt die Anbindung beliebiger KI-Modelle. Bild: Thomas Fuller / SOPA Images via Reuters Connect

Mozilla hat den Open-Source-KI-Client Thunderbolt vorgestellt. Wie es in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) dazu heißt, soll Thunderbolt Unternehmen Datenschutzgarantien bieten, die proprietäre KI-Produkte nicht bieten können.

Thunderbolt richtet sich an Unternehmen, die eine Open-Source-Alternative zum Self-Hosting von ChatGPT Enterprise, Claude Enterprise und Microsoft Copilot suchen. Der KI-Client lässt sich zudem in die Plattform Haystack des deutschen Unternehmens Deepset integrieren, die Unternehmen dabei hilft, KI-Agenten, multimodale Anwendungen und RAG-Systeme (Retrieval-Augmented Generation, g+) zu entwickeln.

Haystack erlaubt die Anbindung verschiedener KI-Modelle und lässt sich so konfigurieren, dass es auch auf einem einzelnen Rechner laufen kann. Thunderbolt selbst erlaubt es ebenfalls, beliebige KI-Modelle anzubinden und kann zudem mit MCP-Servern (Model Context Protocol) und ACP-kompatiblen (Agent Client Protocol) Agenten (g+) verbunden werden.

Quellcode auf Github, Warteliste für Unternehmen

Mozilla möchte mit Thunderbolt eine Möglichkeit für Unternehmen schaffen, die Abhängigkeiten von großen Anbietern und die damit verbundenen Datenschutzbedenken zu lösen. KI sei zu wichtig, um sie auszulagern, sagt Ryan Sipes, CEO der MZLA Technologies Corporation, und ergänzt:

"Mit Thunderbolt bieten wir Unternehmen einen souveränen KI-Client, mit dem sie selbst entscheiden können, wie KI in ihre Arbeitsabläufe integriert wird – auf ihrer eigenen Infrastruktur, mit ihren eigenen Daten und zu ihren eigenen Bedingungen."

Auf der Github-Seite mit dem Quellcode von Thunderbolt weisen die Entwickler darauf hin, dass sich die Software noch in einem frühen Stadium befinde und aktiv weiterentwickelt werde. Interessierte Unternehmen können sich zudem unter thunderbolt.io(öffnet im neuen Fenster) in eine Warteliste eintragen.


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