Abo
  • Services:

Thunderbolt EX: Thunderbolt zum Nachrüsten per Steckkarte

Asus hat in Taipeh die erste Steckkarte vorgestellt, mit der sich Mainboards um Thunderbolt erweitern lassen. Sie läuft nur mit Asus-Boards und weist eine weitere Kuriosität auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Die ThunderboltEX mit DP-Kabel
Die ThunderboltEX mit DP-Kabel (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Das Loop-Through-Kabel ist wieder da: Die ThunderboltEX muss für volle Funktionalität mit einem Displayportkabel verbunden werden, dessen anderes Ende im DP-Ausgang von Onboard-Grafik oder Grafikkarte steckt. Gegenüber allen anderen bisherigen Thunderbolt-Lösungen für Windows-PCs hat das aber den Vorteil, dass auch eine potente Grafikkarte zusammen mit Thunderbolt genutzt werden kann.

Stellenmarkt
  1. barox Kommunikation AG über HRM CONSULTING GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG, Stephanskirchen bei Rosenheim

Auf Intels HD Graphics ist man, wenn die Thunderbolt-Kabel auch Monitore ansteuern sollen, damit nicht angewiesen. Wie Asus Golem.de sagte, funktioniert die ThunderboltEX auch, wenn kein DP-Kabel die Grafiksignale zuführt. Dann ist zwar die Datenübertragung an andere TB-Geräte möglich, ein Thunderbolt-Monitor kann aber nicht mit Bildern versorgt werden.

  • Die ThunderboltEX läuft nur in Asus-Boards.
  • DP rein, TB raus
DP rein, TB raus

Neben dem DP-Kabel muss die Karte auch zwingend mit einem Anschluss namens "TB_Header" auf dem Mainboard verbunden werden. Diesen wiederum bringen derzeit nur zehn Asus-Mainboards mit, die auf Ivy-Bridge-CPUs ausgelegt sind und mit den Chipsätzen H77 und Z77 arbeiten. Das interne Kabel dient für die Stromversorgung und zur Synchronisierung beim Hot-Plugging. Der PCIe-4x-Slot bringt offenbar zu wenig elektrische Leistung, um die Karte selbst zu versorgen und die spezifizierten 10 Watt am Thunderbolt-Port bereitzustellen.

Erst wenn Microsoft die bisher noch wackeligen Thunderbolt-Treiber aktualisiert hat und mehr Geräte für Windows zertifiziert sind, soll die ThunderboltEX auf den Markt kommen. Frühestens im Juli 2012 kann das so weit sein, sagte Asus. Kosten soll die Erweiterungskarte rund 150 Euro.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

nw42 08. Jul 2012

Ähm - I do't think so... 1. Tunderbolt ist recht neu und damit auch noch teuer. 2. Wir...

Beezus15 11. Jun 2012

Evolutionieren sich jetzt High-End-Grafikkarten zu Thunderbolt-Schnittstellen? Oder...

Crass Spektakel 08. Jun 2012

Und wo soll man das anstecken? Die kleinen 70er Chipsets haben schon jetzt zu wenig PCIE...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  2. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden
  3. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten

    •  /