Thunderbolt 4 Dock: Neue Dockingstation lässt den proprietären Magnetstecker weg
Microsoft bringt ein neues Dock für seine Surface-Geräte(öffnet im neuen Fenster) heraus. Der Unterschied zu den bisherigen Produkten: Auch andere Geräte können das Zubehör ohne Einschränkungen verwenden. Microsoft lässt nämlich die proprietäre Surface-Dock-Schnittstelle weg. Die dient bei aktuellen Surface-Geräten als Netzteilanschluss und wird magnetisch in der Buchse festgehalten. Nur Surface-Geräte verfügen über den entsprechenden Port.
Stattdessen wird hier Thunderbolt 4 verwendet, der mit universell verbreitetem USB-C kompatibel ist. Ein Gerät kann hier um diverse weitere Ports erweitert werden. An der Front sind ein USB-A-Port (3.2 Gen2) und USB-C (Thunderbolt 4) verwendbar. Der Thunderbolt-4-Port vorn kann maximal 15 Watt per USB PD (Power Delivery) übertragen.
Nächste Surface-Geräte ohne Surface Dock Port?
An der Rückseite gibt es dann viele weitere Anschlüsse: zwei USB-A-Ports (3.2 Gen2) und zwei USB-C-Ports mit Thunderbolt 4 und 15-Watt-PD und Displayport Alternate Mode. Wird ein Gerät per Thunderbolt 4 an das Dock angeschlossen, kann es so maximal zwei externe 4K-Bildschirme mit 60 Hz ansteuern. Ein weiterer Monitor kann theoretisch an den vorderen Thunderbolt-Port angeschlossen werden. Dazu kommen eine 3,5-mm-Klinkenbuchse und ein RJ45-Port für 2,5-GBit-Ethernet. Das 165-Watt-Netzteil im Dock lädt ein Notebook zudem mit maximal 96 Watt per PD auf.
Aktuell stehen noch keine Details zu kommenden Surface-Geräten fest. Dass Microsoft den proprietären Dock-Port weglässt, könnte aber auf künftige Geräte ohne diesen Anschluss verweisen. Wie viele andere Unternehmen sieht Microsoft den Trend hin zu weniger speziellen Ports und zu mehr universell nutzbaren USB-C-Buchsen.
Das neue Surface Dock wird weiterhin nicht günstig sein. Microsoft verlangt dafür 366 Euro im Onlineshop(öffnet im neuen Fenster).
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